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GPSC IPP Power Plant700 MW Erdgas

Gas

Die Anlage GPSC IPP Power Plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Thailand auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 700 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem GPSC, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2018 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Thailand nimmt GPSC IPP Power Plant den #39-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 700 MW-Kapazität stellt einen 0,97 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Thailand dar, die derzeit bei 72.311 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Thailand ist die Ratchaburi Power Plant mit einer Leistung von 5.135 MW, wodurch die GPSC IPP Power Plant im Vergleich etwa 7,3 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,7266 % der gesamten Erzeugungskapazität von Thailand von 96.343 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.452.800 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Thailand jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 817.600 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 13,1130° Breitengrad und 100,9087° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Bang Pakong Power Plant (gas, 1.862 MW), Bang Pakong Power Plant (gas, 1.862 MW), Gulf SRC Power Plant (gas, 1.325 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Thailand.

Kapazität
700 MW
Inbetriebnahmejahr
2018

8 Jahre alt

Eigentümer
GPSC
Standort
13.1130°, 100.9087°

Thailand, Asia

Standort

Koordinaten: 13.113026, 100.908655
In Google Maps öffnen
Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.35 Mt
2759 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
10.82 Mt
Over 8 years of operation
Est. Retirement
2048
22 years remaining
Annual emissions equivalent to
293.9K
cars per year
180.3K
homes per year
61.5M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Thailand
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

GPSC IPP-Kraftwerk: Ein wichtiger Akteur im thailändischen Energiesektor

Das GPSC IPP-Kraftwerk in Thailand hat eine installierte Leistung von 700 MW und spielt eine bedeutende Rolle in der Energieinfrastruktur des Landes. Als Gas-Kraftwerk nutzt es Erdgas als Hauptbrennstoff, was es zu einer wichtigen Quelle für die Stromerzeugung in Thailand macht. Die Verwendung von Erdgas ist nicht nur effizient, sondern auch vergleichsweise umweltfreundlich im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Erdgas verbrennt sauberer, was zu geringeren Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen führt. Dies ist besonders relevant für Thailand, das sich verpflichtet hat, seine CO2-Emissionen zu reduzieren und den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen zu fördern.

Das Kraftwerk wird von GPSC betrieben, einer Tochtergesellschaft des großen thailändischen Unternehmens PTT. GPSC ist bekannt für seine Bemühungen, die Energieversorgung in Thailand durch innovative Technologien und nachhaltige Praktiken zu verbessern. Die technische Ausstattung des Kraftwerks umfasst moderne Gasturbinen, die hohe Effizienz und Flexibilität in der Stromerzeugung bieten. Diese Technologie ermöglicht es, die Energieproduktion schnell an die Nachfrage anzupassen, was besonders in Zeiten hoher Verbrauchsspitzen von Bedeutung ist.

Die regionale Bedeutung des GPSC IPP-Kraftwerks kann nicht unterschätzt werden. Thailand ist ein Land in Südostasien, das eine wachsende Nachfrage nach Energie hat, insbesondere durch das anhaltende Wirtschaftswachstum und die Urbanisierung. Das Kraftwerk trägt dazu bei, die Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten und die Abhängigkeit von importierten Brennstoffen zu verringern. Darüber hinaus spielt das Kraftwerk eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der Erreichung der nationalen Energieziele, die eine Diversifizierung der Energiequellen und eine Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien umfassen.

Trotz der Vorteile, die Gas-Kraftwerke bieten, gibt es auch Herausforderungen und Umweltbedenken. Der Abbau von Erdgas und die damit verbundenen Transport- und Infrastrukturanforderungen können ökologische Auswirkungen haben. Darüber hinaus ist der Einsatz fossiler Brennstoffe weiterhin ein umstrittenes Thema im Kontext des globalen Klimawandels. Daher ist es wichtig, dass das GPSC IPP-Kraftwerk im Rahmen einer ganzheitlichen Energiepolitik betrachtet wird, die sowohl die Energieversorgung als auch den Umweltschutz berücksichtigt.

Insgesamt ist das GPSC IPP-Kraftwerk ein entscheidender Bestandteil des thailändischen Energiesektors, das sowohl zur Stromversorgung als auch zur Reduzierung von Emissionen in der Region beiträgt. Mit seinen fortschrittlichen Technologien und seinem Fokus auf Nachhaltigkeit stellt es einen wichtigen Schritt in Richtung einer stabilen und umweltfreundlicheren Energiezukunft für Thailand dar.

ThailandEnergieprofil

293
Gesamtanlagen
96.3 GW
Gesamtkapazität
GasCoalHydroSolar
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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