LA ROBLA GRUPO 2 ist ein Kohlekraftwerk in Spanien. Es hat eine installierte Leistung von 619,1 MW, die aus Kohleenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1984 in Betrieb genommen. Es wird von GAS NATURAL FENOSA GENERACION S.L.U. betrieben.
42 Jahre alt
Spanien, Europe
- 76. größtes von 981 Kraftwerken in Spanien
- Nr. 3.924 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.345 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
- 0,51% der installierten Leistung von Spanien
42 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre
GAS NATURAL FENOSA GENERACION S.L.U. betreibt 29 Kraftwerke mit insgesamt 9.916 MW
32 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 6.758 MW
Quelle: Red Eléctrica de España
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Coal
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Spanien- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kohlekraftwerk La Robla Grupo 2 in Spanien
Das Kohlekraftwerk La Robla Grupo 2 ist eine bedeutende Energieerzeugungsanlage in Spanien, die 1984 in Betrieb genommen wurde. Mit einer installierten Leistung von 619,06 MW spielt das Kraftwerk eine wesentliche Rolle in der spanischen Energieversorgung, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage. Das Kraftwerk wird von GAS NATURAL FENOSA GENERACION S.L.U. betrieben, einem der führenden Energieversorger des Landes, der aktiv zur Diversifizierung der Energiequellen sowie zur Sicherstellung einer stabilen Stromversorgung beiträgt.
La Robla Grupo 2 nutzt Kohle als primären Brennstoff, was für die Energieproduktion in Spanien eine historische Bedeutung hat. Kohle ist ein fossiler Brennstoff, der durch die Verbrennung große Mengen an Energie freisetzt. Diese Energie wird zur Erzeugung von Dampf verwendet, der dann Turbinen antreibt und somit elektrischen Strom produziert. Trotz der hohen Effizienz der Kohleverstromung hat der Einsatz dieses Brennstoffs auch erhebliche Umweltauswirkungen, insbesondere in Bezug auf Treibhausgasemissionen und die Luftqualität. Die Verbrennung von Kohle führt zur Freisetzung von Kohlendioxid (CO2), einem der Haupttreiber des Klimawandels, sowie von anderen Schadstoffen wie Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxiden (NOx), die zur Luftverschmutzung beitragen können.
In den letzten Jahren hat sich Spanien zunehmend auf die Reduzierung der Kohlenutzung konzentriert, um die nationalen und internationalen Klimaziele zu erreichen. Dies hat zu einem Rückgang der Kohleverstromung geführt, was auch Auswirkungen auf Kraftwerke wie La Robla Grupo 2 hat. Dennoch bleibt das Kraftwerk ein wichtiger Bestandteil des Energiemixes, insbesondere in Zeiten, in denen erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie nicht ausreichen, um den Energiebedarf zu decken.
Regionale Bedeutung hat das Kraftwerk La Robla Grupo 2 nicht nur durch die Bereitstellung von Elektrizität, sondern auch durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die wirtschaftliche Entwicklung der umliegenden Gemeinden. Es trägt zur Stabilität des regionalen Stromnetzes bei und unterstützt die industrielle Entwicklung in der Region. Die Integration von Technologien zur Emissionsreduzierung könnte in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen, um die Umweltauswirkungen des Kraftwerks zu minimieren und gleichzeitig die Energieversorgung aufrechtzuerhalten.
Insgesamt ist das Kohlekraftwerk La Robla Grupo 2 ein Beispiel für die Herausforderungen und Chancen, die mit der Nutzung fossiler Brennstoffe in einer sich wandelnden Energielandschaft verbunden sind. Es spiegelt die Notwendigkeit wider, eine Balance zwischen Energiebedarf, wirtschaftlicher Entwicklung und Umweltverträglichkeit zu finden.
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