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Cartagena Power Plant1,249 MW Gas

Gas

Das Cartagena Kraftwerk ist ein Gaskraftwerk in Spanien. Es hat eine installierte Kapazität von 1.249 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2004 in Betrieb genommen. Es wird von Naturgy betrieben.

Kapazität
1,249 MW

1.25 GW

Inbetriebnahmejahr
2004

22 Jahre alt

Eigentümer
Naturgy
Standort
37.5731°, -0.9392°

Spanien, Europe

Standort
Koordinaten: 37.573056, -0.939167
In Google Maps öffnen
Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Spanien
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Kartagena-Kraftwerk: Eine zentrale Energiequelle in Spanien

Das Cartagena-Kraftwerk ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Spanien mit einer installierten Leistung von 1249 MW. Es wurde im Jahr 2004 in Betrieb genommen und gehört dem Energieunternehmen Naturgy. Dieses Kraftwerk spielt eine wesentliche Rolle im spanischen Energiesektor, insbesondere in einer Zeit, in der die Nachfrage nach zuverlässiger und flexibler Energieerzeugung stetig steigt. Mit dem Fokus auf eine nachhaltige Energiezukunft hat das Kraftwerk die Fähigkeit, schnell auf Schwankungen in der Stromnachfrage zu reagieren, was es zu einem unverzichtbaren Bestandteil des nationalen Stromnetzes macht. Das Cartagena-Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was eine effizientere und sauberere Alternative zu anderen fossilen Brennstoffen darstellt. Erdgas hat einen niedrigeren Kohlenstoffausstoß im Vergleich zu Kohle und Öl, was es zu einer bevorzugten Wahl im Bestreben um eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen macht. Der Einsatz von Erdgas ermöglicht es dem Kraftwerk, hohe Wirkungsgrade zu erreichen und gleichzeitig die Umweltauswirkungen zu minimieren. Die Umweltbelastungen des Cartagena-Kraftwerks sind im Vergleich zu Kohlekraftwerken deutlich geringer, da die Verbrennung von Erdgas weniger Schadstoffe freisetzt. Dennoch ist es wichtig zu beachten, dass auch Erdgas nicht vollständig emissionsfrei ist. Bei der Förderung und dem Transport von Erdgas können Methanemissionen auftreten, die ebenfalls zur globalen Erwärmung beitragen können. Daher ist es entscheidend, die gesamte Lieferkette des Erdgases zu betrachten, um die Umweltbilanz zu bewerten. Auf regionaler Ebene hat das Cartagena-Kraftwerk eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Es schafft Arbeitsplätze und trägt zur Stabilität des lokalen Arbeitsmarktes bei. Darüber hinaus unterstützt es die energetische Unabhängigkeit Spaniens, indem es eine zuverlässige Stromquelle bereitstellt, die weniger anfällig für internationale Preisschwankungen bei Öl und Kohle ist. In einem sich wandelnden Energiemarkt, in dem erneuerbare Energien zunehmend an Bedeutung gewinnen, bleibt das Cartagena-Kraftwerk ein zentraler Bestandteil des Energiemixes Spaniens. Es fungiert als Brückentechnologie, die es dem Land ermöglicht, den Übergang zu einer nachhaltigeren Energiezukunft zu gestalten. Insgesamt stellt das Cartagena-Kraftwerk einen wichtigen Schritt in Richtung einer diversifizierten und umweltfreundlicheren Energieversorgung dar, während es gleichzeitig die Versorgungssicherheit in Spanien gewährleistet.

SpanienEnergieprofil
981
Gesamtanlagen
122.1 GW
Gesamtkapazität
GasHydroNuclearWind
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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