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Seocheon Power Plant1.000 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Seocheon Power Plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Südkorea auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 1.000 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Korea Midland Power Company, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2010 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Südkorea nimmt Seocheon Power Plant den #26-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 1.000 MW-Kapazität stellt einen 1,32 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Südkorea dar, die derzeit bei 76.023 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Südkorea ist die Taean Thermal Power Plant mit einer Leistung von 6.446 MW, wodurch die Seocheon Power Plant im Vergleich etwa 6,4 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3911 % der gesamten Erzeugungskapazität von Südkorea von 255.681 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.504.000 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Südkorea jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.168.000 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 36,1362° Breitengrad und 126,4960° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Boryeong Power Plant (coal, 5.350 MW), Boryeong Thermal Power Station (coal, 5.350 MW), Boryeong (poryang) (coal, 4.000 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Südkorea.

Kapazität
1.000 MW

1.00 GW

Inbetriebnahmejahr
2010

16 Jahre alt

Eigentümer
Korea Midland Power Company
Standort
36.1362°, 126.4960°

Südkorea, Asia

Standort

Koordinaten: 36.136237, 126.495981
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.93 Mt
3942 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
30.91 Mt
Over 16 years of operation
Est. Retirement
2040
14 years remaining
Annual emissions equivalent to
419.9K
cars per year
257.5K
homes per year
87.8M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Südkorea
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Seocheon Power Plant: Eine bedeutende Gasanlage in Südkorea

Das Seocheon-Kraftwerk ist ein modernes Gas-Kraftwerk mit einer installierten Leistung von 1000 MW, das sich in Südkorea befindet und im Besitz der Korea Midland Power Company ist. Diese Anlage spielt eine wesentliche Rolle im Energiesektor des Landes, da sie zur Stabilität und Zuverlässigkeit der Stromversorgung beiträgt. Mit der zunehmenden Nachfrage nach Energie in Südkorea ist das Seocheon-Kraftwerk ein entscheidender Bestandteil der nationalen Energieinfrastruktur, insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung einer kontinuierlichen Stromversorgung für Haushalte und Industrien.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, welches eine der saubersten fossilen Energiequellen darstellt. Im Vergleich zu Kohle oder Öl hat Erdgas eine deutlich geringere CO2-Emission pro erzeugter Energieeinheit. Die technische Ausführung des Seocheon-Kraftwerks ermöglicht eine effiziente Umwandlung von Erdgas in elektrische Energie, wobei moderne Technologien zur Minimierung von Schadstoffemissionen eingesetzt werden. Dies trägt dazu bei, die strengen Umweltvorschriften in Südkorea zu erfüllen und die Luftqualität zu verbessern.

Die Verwendung von Erdgas als Brennstoff hat auch positive Auswirkungen auf die Umwelt im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen. Die Verbrennung von Erdgas produziert nur geringe Mengen an Stickoxiden und Schwefeldioxid, was zur Reduzierung von saurem Regen und Luftverschmutzung beiträgt. Dennoch ist es wichtig zu erwähnen, dass die Förderung und der Transport von Erdgas ebenfalls Umweltauswirkungen haben können, insbesondere in Bezug auf Methanemissionen, die während dieser Prozesse auftreten können.

Regional gesehen hat das Seocheon-Kraftwerk eine strategische Bedeutung für die Region, da es nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt. Durch die Bereitstellung einer stabilen Energiequelle unterstützt das Kraftwerk lokale Unternehmen und Industrien, die auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen sind. Darüber hinaus spielt das Kraftwerk eine Rolle in der Energiewende Südkoreas, die darauf abzielt, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schrittweise zu reduzieren.

Insgesamt ist das Seocheon-Kraftwerk ein wichtiger Bestandteil der Energieinfrastruktur Südkoreas, das nicht nur zur Deckung des Energiebedarfs beiträgt, sondern auch als Modell für umweltfreundlichere Energienutzung in der Region dient. Mit seiner modernen Technologie und seiner strategischen Lage ist es ein Beispiel für die Bemühungen Südkoreas, eine nachhaltige und zuverlässige Energiezukunft zu gestalten.

SüdkoreaEnergieprofil

265
Gesamtanlagen
255.7 GW
Gesamtkapazität
CoalGasNuclearHydro
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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