Die Anlage Pyeongtaek Energy Service ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Südkorea auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 770 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem 평택에너지서비스, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2010 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Südkorea nimmt Pyeongtaek Energy Service den #41-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 770 MW-Kapazität stellt einen 1,01 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Südkorea dar, die derzeit bei 76.023 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Südkorea ist die Taean Thermal Power Plant mit einer Leistung von 6.446 MW, wodurch die Pyeongtaek Energy Service im Vergleich etwa 8,4 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3012 % der gesamten Erzeugungskapazität von Südkorea von 255.681 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.698.080 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Südkorea jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 899.360 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 37,0252° Breitengrad und 127,0019° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Pyeongtaek Power Plant (gas, 2.268,5 MW), Pyeongtaek Thermal Power Station (gas, 2.268,5 MW), Bugok (gas, 1.503 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Südkorea.
16 Jahre alt
Südkorea, Asia
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Südkorea- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Oseong-Kombikraftwerk in Südkorea: Technische Details und regionale Bedeutung
Das Oseong-Kombikraftwerk (오성복합화력발전소) ist ein bedeutendes Kraftwerk in Südkorea mit einer installierten Leistung von 770 Megawatt (MW). Es wird von der Pyeongtaek Energy Service (평택에너지서비스) betrieben und stellt einen wesentlichen Bestandteil der Energiestrategie des Landes dar. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was es zu einer wichtigen Quelle für die Stromerzeugung in der Region Pyeongtaek macht.
Erdgas gilt als eine der saubereren fossilen Energiequellen, da es im Vergleich zu Kohle und Öl geringere CO2-Emissionen verursacht. Der Einsatz von Erdgas in Kombikraftwerken ermöglicht eine hohe Effizienz bei der Stromerzeugung, da die Abwärme des Gasverbrennungsprozesses genutzt wird, um zusätzlich Dampf zur Stromproduktion zu erzeugen. Diese Technologie trägt dazu bei, den Gesamtenergieverbrauch zu optimieren und die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Das Oseong-Kombikraftwerk spielt eine entscheidende Rolle in der südkoreanischen Energieversorgung, besonders in Anbetracht der Herausforderungen, die durch die Energiewende und die Reduktion von CO2-Emissionen entstehen. Südkorea hat sich verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. In diesem Kontext stellt das Oseong-Kraftwerk eine Übergangslösung dar, die es dem Land ermöglicht, die Nachfrage nach Elektrizität zu decken, während langfristige Strategien zur Nutzung erneuerbarer Energien entwickelt werden.
Die Umweltwirkungen des Oseong-Kombikraftwerks sind im Vergleich zu traditionellen Kohlekraftwerken relativ gering. Dennoch ist die Nutzung von Erdgas nicht vollkommen emissionsfrei. Es entstehen weiterhin Treibhausgase, und die Förderung sowie der Transport von Erdgas können mit ökologischen Risiken verbunden sein, wie etwa möglichen Leckagen und Umweltschäden. Daher ist es wichtig, dass das Kraftwerk in einen umfassenden Rahmen von Umweltvorschriften und -kontrollen eingebettet ist, um die Auswirkungen auf die lokale und globale Umwelt zu minimieren.
Regionale Bedeutung hat das Oseong-Kombikraftwerk ebenfalls, da es nicht nur zur Stabilität der Stromversorgung in der Region Pyeongtaek beiträgt, sondern auch Arbeitsplätze schafft und wirtschaftliche Impulse für die Umgebung gibt. Die Entwicklung solcher Kraftwerke ist ein wichtiger Aspekt der regionalen Infrastruktur, die für die wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum einer Region von entscheidender Bedeutung ist. Insgesamt ist das Oseong-Kombikraftwerk ein Beispiel für die Bemühungen Südkoreas, eine moderne und nachhaltige Energieerzeugung zu fördern, während gleichzeitig die Herausforderungen der Energieversorgung gemeistert werden.
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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