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Pocheon Power Plant1.560 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Pocheon Power Plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Südkorea auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 1.560 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Korea Electric Power Corporation, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2005 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Südkorea nimmt Pocheon Power Plant den #18-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 1.560 MW-Kapazität stellt einen 2,05 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Südkorea dar, die derzeit bei 76.023 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Südkorea ist die Taean Thermal Power Plant mit einer Leistung von 6.446 MW, wodurch die Pocheon Power Plant im Vergleich etwa 4,1 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,6101 % der gesamten Erzeugungskapazität von Südkorea von 255.681 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 5.466.240 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Südkorea jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.822.080 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 37,9897° Breitengrad und 127,1658° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Dongducheon Power Plant (gas, 1.900 MW), Paju Power Plant (gas, 1.800 MW), Paju Natural Gas Power Station (gas, 1.800 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Südkorea.

Kapazität
1.560 MW

1.56 GW

Inbetriebnahmejahr
2005

21 Jahre alt

Eigentümer
Korea Electric Power Corporation
Standort
37.9897°, 127.1658°

Südkorea, Asia

Standort

Koordinaten: 37.989728, 127.165804
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
3.01 Mt
6150 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
63.28 Mt
Over 21 years of operation
Est. Retirement
2035
9 years remaining
Annual emissions equivalent to
655.1K
cars per year
401.8K
homes per year
137.0M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Südkorea
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Pocheon Power Plant: Eine zentrale Anlage der Energieversorgung in Südkorea

Das Pocheon-Kraftwerk ist eine bedeutende Energieerzeugungseinrichtung in Südkorea mit einer installierten Leistung von 1560 MW. Es nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff und spielt eine wesentliche Rolle in der Energieinfrastruktur des Landes. Südkorea hat sich in den letzten Jahren verstärkt auf die Nutzung von Erdgas konzentriert, um die Abhängigkeit von Kohle und Öl zu verringern und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Pocheon-Kraftwerk trägt dazu bei, die wachsende Nachfrage nach elektrischer Energie in Südkorea zu decken und dabei eine zuverlässige und effiziente Stromversorgung zu gewährleisten.

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der bei der Verbrennung deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohle oder Öl erzeugt. Zudem verursacht die Nutzung von Erdgas in modernen Kombikraftwerken, wie sie im Pocheon-Kraftwerk zum Einsatz kommen, eine geringere Menge an Schadstoffen wie Stickoxiden und Schwefeldioxid. Diese technische Fortschrittlichkeit steigert die Gesamtenergieeffizienz und minimiert die Umweltbelastungen, die mit der Stromerzeugung verbunden sind. Das Pocheon-Kraftwerk nutzt fortschrittliche Technologien zur Abgasreinigung und zur Maximierung der Energieausbeute, was es zu einem Vorreiter in der sauberen Energieproduktion in der Region macht.

In Bezug auf die Umweltauswirkungen ist das Pocheon-Kraftwerk ein Beispiel für den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen. Trotz der Vorteile von Erdgas bleibt es jedoch wichtig, die langfristigen Auswirkungen fossiler Brennstoffe auf die Umwelt zu berücksichtigen. Der Einsatz von Erdgas trägt zwar zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei, jedoch ist der gesamte Lebenszyklus des Gases, einschließlich der Förderung und des Transports, ebenfalls mit Umweltauswirkungen verbunden. Daher ist es entscheidend, dass das Kraftwerk in einen umfassenderen Plan zur Förderung erneuerbarer Energien integriert wird, um die Klimaziele Südkoreas zu erreichen.

Regional gesehen hat das Pocheon-Kraftwerk eine zentrale Rolle in der Stromversorgung der Region. Es unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sorgt auch für die Stabilität des Stromnetzes in Zeiten hoher Nachfrage. Darüber hinaus trägt das Kraftwerk zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Umgebung bei. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Energiepolitik in Südkorea ist es wahrscheinlich, dass das Pocheon-Kraftwerk weiterhin eine Schlüsselrolle im Energiemix des Landes spielen wird, während das Land seine Anstrengungen zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen verstärkt und die Integration erneuerbarer Energien vorantreibt.

SüdkoreaEnergieprofil

265
Gesamtanlagen
255.7 GW
Gesamtkapazität
CoalGasNuclearHydro
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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