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Gunsan719 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Gunsan ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Südkorea auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 719 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Korea Western Power, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2010 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Südkorea nimmt Gunsan den #43-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 719 MW-Kapazität stellt einen 0,95 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Südkorea dar, die derzeit bei 76.023 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Südkorea ist die Taean Thermal Power Plant mit einer Leistung von 6.446 MW, wodurch die Gunsan im Vergleich etwa 9,0 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,2812 % der gesamten Erzeugungskapazität von Südkorea von 255.681 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.519.376 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Südkorea jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 839.792 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,9836° Breitengrad und 126,7307° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Boryeong Power Plant (coal, 5.350 MW), Boryeong Thermal Power Station (coal, 5.350 MW), Boryeong (poryang) (coal, 4.000 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Südkorea.

Kapazität
719 MW
Inbetriebnahmejahr
2010

16 Jahre alt

Eigentümer
Korea Western Power
Standort
35.9836°, 126.7307°

Südkorea, Asia

Standort

Koordinaten: 35.983600, 126.730700
In Google Maps öffnen
Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.39 Mt
2834 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
22.22 Mt
Over 16 years of operation
Est. Retirement
2040
14 years remaining
Annual emissions equivalent to
301.9K
cars per year
185.2K
homes per year
63.1M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Südkorea
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Gaskraftwerk Gunsan: Ein Schlüsselakteur im Energiesektor Südkoreas

Das Gaskraftwerk Gunsan, mit einer Gesamtleistung von 719 MW, ist eine bedeutende Energieerzeugungsanlage in Südkorea, die 2010 in Betrieb genommen wurde. Als Eigentum von Korea Western Power spielt dieses Kraftwerk eine entscheidende Rolle in der koreanischen Energieversorgung und trägt zur Deckung des steigenden Energiebedarfs des Landes bei. In einem Land, das wenig über eigene fossile Brennstoffe verfügt, ist die Nutzung von Erdgas eine wesentliche Strategie zur Gewährleistung einer stabilen und kontinuierlichen Stromversorgung.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was sowohl technische als auch umwelttechnische Vorteile mit sich bringt. Erdgas ist bekannt für eine höhere Effizienz in der Energieerzeugung im Vergleich zu Kohle oder Öl und erzeugt bei der Verbrennung wesentlich geringere Mengen an Treibhausgasen. Die Technologie hinter dem Kraftwerk basiert auf modernen Gasturbinen, die eine hohe Effizienz und Flexibilität in der Stromerzeugung ermöglichen. Diese Art der Energieproduktion ist besonders vorteilhaft, da sie schnell an den variierenden Energiebedarf angepasst werden kann, was angesichts der zunehmenden Integration erneuerbarer Energien von großer Bedeutung ist.

Die Umweltauswirkungen des Gaskraftwerks Gunsan sind im Vergleich zu konventionellen Kohlekraftwerken relativ gering. Während die Verbrennung von Erdgas immer noch CO2-Emissionen verursacht, sind diese deutlich niedriger als bei der Kohlenverbrennung. Zudem werden durch den Einsatz von modernen Technologien die Emissionen von Stickoxiden und Schwefeldioxid minimiert, was zur Verbesserung der Luftqualität in der Region beiträgt. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein kritisches Thema, da Südkorea bestrebt ist, seinen Energiebedarf zunehmend durch erneuerbare Quellen zu decken und seine Abhängigkeit von importierten Energieträgern zu verringern.

Regionale Bedeutung hat das Gaskraftwerk Gunsan auch durch seine Rolle als stabilisierender Faktor im Stromnetz. Es unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft, indem es Arbeitsplätze schafft und Investitionen anzieht, sondern sorgt auch für die Energieversorgung von Industrie und Haushalten in der Umgebung. In einem Zeitrahmen, in dem die Energieversorgung zunehmend von erneuerbaren Energien abhängt, wird die Flexibilität und Zuverlässigkeit von Gaskraftwerken wie Gunsan immer wichtiger. Insgesamt stellt das Gaskraftwerk Gunsan einen wichtigen Bestandteil der Energieinfrastruktur Südkoreas dar und trägt zur Erreichung der nationalen Energieziele bei.

SüdkoreaEnergieprofil

265
Gesamtanlagen
255.7 GW
Gesamtkapazität
CoalGasNuclearHydro
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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