Die Anlage Ansan Project ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Südkorea auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 834 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem POSCO, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2014 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Südkorea nimmt Ansan Project den #37-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 834 MW-Kapazität stellt einen 1,10 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Südkorea dar, die derzeit bei 76.023 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Südkorea ist die Taean Thermal Power Plant mit einer Leistung von 6.446 MW, wodurch die Ansan Project im Vergleich etwa 7,7 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3262 % der gesamten Erzeugungskapazität von Südkorea von 255.681 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.922.336 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Südkorea jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 974.112 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 37,2952° Breitengrad und 126,7788° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Dangjin Power Station (coal, 6.040 MW), Dangjin Thermal Power Station (coal, 6.040 MW), Yeongheung (coal, 5.080 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Südkorea.
12 Jahre alt
Südkorea, Asia
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Südkorea- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Ansan Projekt: Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Südkorea
Das Ansan Projekt ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Südkorea, das 2014 von der POSCO-Gruppe in Betrieb genommen wurde. Mit einer installierten Kapazität von 834 MW spielt das Kraftwerk eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes und unterstützt die Bemühungen Südkoreas, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Als eines der größten Gaskraftwerke in Südkorea trägt das Ansan Projekt maßgeblich zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei und hilft, die Nachfrage nach Elektrizität in Wachstumsregionen zu decken.
Das Kraftwerk nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, eine Technologie, die als eine der saubersten unter den fossilen Brennstoffen gilt. Erdgas hat im Vergleich zu Kohle oder Öl einen geringeren Kohlenstoffdioxidausstoß und produziert weniger Schadstoffe wie Schwefeldioxid und Stickoxide. Diese Vorteile machen es zu einer bevorzugten Wahl zur Stromerzeugung, insbesondere in einer Zeit, in der der Klimawandel und die Luftqualität zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Die Verwendung von Erdgas ermöglicht es, die Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig eine zuverlässige Energiequelle bereitzustellen.
Die Umweltauswirkungen des Ansan Projekts sind im Vergleich zu herkömmlichen Kohlekraftwerken deutlich geringer. Dank moderner Technologien zur Abgasreinigung und effizienter Verbrennungsprozesse kann das Kraftwerk die Umweltauswirkungen minimieren. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen eine Herausforderung für die nachhaltige Entwicklung. Südkorea hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern und die Kohlenstoffemissionen drastisch zu senken, was das Ansan Projekt in einen Kontext stellt, der die Übergangszeit zu einer nachhaltigeren Energiezukunft widerspiegelt.
Regionale Bedeutung hat das Ansan Projekt auch durch seine Rolle als wirtschaftlicher Motor. Das Kraftwerk sorgt nicht nur für Arbeitsplätze in der Region, sondern unterstützt auch die lokale Wirtschaft durch Investitionen und Infrastrukturentwicklung. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie ist entscheidend für Industrie und Unternehmen in der Umgebung und trägt zur Wettbewerbsfähigkeit der Region bei.
Insgesamt ist das Ansan Projekt ein Schlüsselbestandteil der südkoreanischen Energieinfrastruktur. Es verbindet die Notwendigkeit einer stabilen Energieversorgung mit den Herausforderungen des Klimawandels und der Umweltpolitik. Als Gaskraftwerk stellt es einen wichtigen Schritt in Richtung eines nachhaltigeren Energiemixes dar, während es gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität der Region fördert.
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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