World Power Plants

Das Matla Kraftwerk, gelegen in Südafrika bei den Koordinaten -26.2804, 29.1423, ist eine wichtige Kohlekraftwerksanlage, die erheblich zur Stromversorgung des Landes beiträgt. Mit einer Kapazität von 3600 MW wird Matla von Eskom, dem staatlichen Energieversorger, betrieben und ist seit 1981 in Betrieb. Dieses Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle im Energiemix Südafrikas, das stark auf Kohle als primäre Energiequelle angewiesen ist. Die Anlage nutzt fortschrittliche Kohleverbrennungstechnologie, um die Effizienz und den Output zu maximieren und eine stabile Stromversorgung für das lokale Netz und darüber hinaus zu gewährleisten. Während Südafrika vor Herausforderungen beim Übergang zu einem diversifizierteren Energiesektor steht, bleibt Matla ein integraler Bestandteil des Energiesystems des Landes. Der betriebliche Kontext dieses Kraftwerks hebt die Bedeutung von Kohle zur Unterstützung wirtschaftlicher Aktivitäten und zur Bereitstellung zuverlässiger Elektrizität für städtische und ländliche Gebiete hervor. Matlas Rolle ist besonders wichtig in Zeiten erhöhten Bedarfs, und sein fortgesetzter Betrieb ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Energiesicherheit in Südafrika, während laufende Diskussionen über nachhaltige Energiepraktiken und die Zukunft der Kohle in der Energiepolitik des Landes stattfinden.

Kapazität
3.600 MW

3.60 GW

Inbetriebnahmejahr
1981

45 Jahre alt

Eigentümer
Eskom
Standort
-26.2804°, 29.1423°

Südafrika, Africa

Einordnung & Rangfolge
  • 7. größtes von 232 Kraftwerken in Südafrika
  • Nr. 228 weltweit nach installierter Leistung
  • Nr. 72 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
  • 5,01% der installierten Leistung von Südafrika
Alter & Flottenvergleich

45 Jahre in Betrieb

Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre

Betreiber-Portfolio

Eskom betreibt 53 Kraftwerke mit insgesamt 61.395 MW

Regionale Dichte

13 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 23.580 MW

Nächstes Kraftwerk: Kriel power station (4,8 km)

Datenherkunft

Quelle: GCPT

Standort

Koordinaten: -26.280400, 29.142300
In Google Maps öffnen
CO₂-Fußabdruck820 g CO₂/kWh
Jährliches CO₂
14.22 Mt
17345 GWh/year × 820 g/kWh
Kumuliertes CO₂
640.02 Mt
Über 45 Betriebsjahre
Stilllegung überfällig
2021
5 Jahre über dem erwarteten Stilllegungsdatum
Jährliche Emissionen entsprechen
3.1M
Autos pro Jahr
1.9M
Haushalte pro Jahr
646.5M
Bäume zum Ausgleich

Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Coal
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Südafrika
Kontinent
Africa
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Matla-Kraftwerk: Ein bedeutender Akteur im Energiesektor Südafrikas

Das Matla-Kraftwerk ist ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Südafrika, das eine installierte Leistung von 3600 MW aufweist. Es wurde 1981 in Betrieb genommen und gehört dem staatlichen Energieversorger Eskom. Das Kraftwerk spielt eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes und trägt wesentlich zur Deckung des Strombedarfs in Südafrika bei. Mit seiner hohen Kapazität ist Matla eines der größten Kraftwerke in der Region und ein wichtiger Bestandteil des nationalen Stromnetzes.

Das Kraftwerk nutzt Kohle als Brennstoff, was in Südafrika aufgrund der reichhaltigen Kohlevorkommen weit verbreitet ist. Kohle ist ein fossiler Brennstoff, der durch Verbrennung Wärme erzeugt, die zur Dampferzeugung in Turbinen verwendet wird. Diese Dampfturbinen treiben Generatoren an, die elektrische Energie erzeugen. Der Einsatz von Kohle als Hauptbrennstoff hat den Vorteil, dass er eine relativ kostengünstige und zuverlässige Energiequelle darstellt, jedoch auch erhebliche Umweltbelastungen mit sich bringt.

Die Umweltauswirkungen des Matla-Kraftwerks sind bedeutend und werden häufig kritisiert. Die Verbrennung von Kohle produziert große Mengen an Kohlendioxid (CO2), einem Treibhausgas, das zur globalen Erwärmung beiträgt. Darüber hinaus entstehen bei der Kohlenverbrennung auch andere Schadstoffe, darunter Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxide (NOx), die zur Luftverschmutzung und zu gesundheitlichen Problemen in der Umgebung beitragen können. Das Matla-Kraftwerk hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Emissionen zu reduzieren, jedoch bleibt die Abhängigkeit von Kohle eine Herausforderung für die Umweltpolitik des Landes.

Regionale Bedeutung hat das Matla-Kraftwerk nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch aufgrund seiner Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Es schafft Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft, indem es Zulieferer und Dienstleister unterstützt. Darüber hinaus ist das Kraftwerk ein wichtiger Stabilitätsfaktor für das nationale Stromnetz, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage oder bei Ausfällen anderer Kraftwerke. Die Abhängigkeit von Kohle und die damit verbundenen Umweltprobleme stehen jedoch im Widerspruch zu den globalen Bestrebungen, den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen voranzutreiben. In Anbetracht der Herausforderungen des Klimawandels und der Notwendigkeit, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, wird die Zukunft des Matla-Kraftwerks und der südafrikanischen Energieversorgung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene weiterhin kritisch betrachtet.

SüdafrikaEnergieprofil

232
Gesamtanlagen
71.9 GW
Gesamtkapazität
CoalHydroSolarGas
Top-Brennstoffe

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