Das Pego-Kraftwerk ist ein Kohlekraftwerk, das sich in Portugal befindet. Es hat eine installierte Leistung von 682 MW, die aus Kohleenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1994 in Betrieb genommen. Es wird von Tejo Energia SA betrieben.
32 Jahre alt
Portugal, Europe
- 7. größtes von 462 Kraftwerken in Portugal
- Nr. 3.552 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.187 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
- 4,64% der installierten Leistung von Portugal
32 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre
Tejo Energia SA betreibt 1 Kraftwerke mit insgesamt 682 MW
99 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 5.437 MW
Quelle: GCPT
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Coal
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Portugal- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Pego Kraftwerk: Eine zentrale Energiequelle in Portugal
Das Pego Kraftwerk ist ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Portugal, das eine installierte Leistung von 682 Megawatt (MW) aufweist. Es wurde im Jahr 1994 in der Region Pego, im Bezirk Abrantes, in Betrieb genommen und gehört der Tejo Energia SA, einem Unternehmen, das sich auf die Erzeugung und den Vertrieb von elektrischer Energie spezialisiert hat. Das Kraftwerk spielt eine wesentliche Rolle im portugiesischen Energiesektor und trägt zur Stabilität und Versorgungssicherheit des nationalen Stromnetzes bei. In einer Zeit, in der Portugal zunehmend auf erneuerbare Energien setzt, stellt das Pego Kraftwerk dennoch eine wichtige Quelle für die Stromerzeugung dar, insbesondere während Zeiten hoher Nachfrage oder in Situationen, in denen erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Das Kraftwerk nutzt Kohle als Brennstoff, was sowohl technische als auch umwelttechnische Implikationen hat. Kohle ist ein fossiler Brennstoff, der in großen Mengen verfügbar ist und eine hohe Energiedichte aufweist. Die Verbrennung von Kohle in Kraftwerken wie Pego ermöglicht eine kontinuierliche und zuverlässige Stromerzeugung. Allerdings ist die Kohlenutzung auch mit signifikanten Umweltbelastungen verbunden, insbesondere in Form von Treibhausgasemissionen, die zur globalen Erwärmung beitragen. Darüber hinaus können bei der Kohleverbrennung Schadstoffe wie Schwefeldioxid und Stickoxide freigesetzt werden, die zur Luftverschmutzung und zur Bildung von saurem Regen führen können. Um den Umweltauswirkungen entgegenzuwirken, wurden im Pego Kraftwerk verschiedene Technologien implementiert, um die Emissionen zu reduzieren. Dennoch bleibt die Kohlenutzung in der öffentlichen Debatte über die zukünftige Energiepolitik Portugals umstritten. In den letzten Jahren hat die portugiesische Regierung verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Klimaziele des Landes zu erreichen. Trotz dieser Entwicklungen hat das Pego Kraftwerk nach wie vor eine regionale Bedeutung, da es Arbeitsplätze schafft und zur wirtschaftlichen Stabilität der Umgebung beiträgt. Die Schließung oder der Rückgang des Kraftwerks könnte daher nicht nur Auswirkungen auf die Energieversorgung, sondern auch auf die lokale Wirtschaft und die Beschäftigung haben. In Anbetracht der laufenden Transformation des Energiesektors in Portugal wird die Rolle des Pego Kraftwerks weiterhin kritisch beobachtet, während das Land bestrebt ist, einen nachhaltigeren und emissionsärmeren Energiemix zu erreichen.
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