Der Itaipu Binacional Damm, insbesondere das paraguayische Segment, stellt eine monumentale Einrichtung zur Erzeugung von Wasserkraft mit einer Kapazität von 7000 MW dar. Gemeinsam betrieben von den Regierungen Brasiliens und Paraguays nutzt dieser Damm die kinetische Energie des fließenden Wassers zur Stromerzeugung und trägt erheblich zur Energieversorgung beider Nationen bei. Mit den Koordinaten -25.4081, -54.5889 befindet sich der Itaipu-Damm an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay und ist ein entscheidender Bestandteil der regionalen Energieinfrastruktur. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1984 ist der Damm ein Grundpfeiler der Energiepolitik Paraguays, die darauf abzielt, die Nutzung erneuerbarer Ressourcen zu maximieren und gleichzeitig die Energieunabhängigkeit zu gewährleisten. Der Itaipu-Damm erzeugt nicht nur Strom, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung, indem er eine zuverlässige Stromversorgung bietet, die das industrielle Wachstum fördert und die Lebensqualität der Bürger verbessert. Die Einrichtung veranschaulicht die Vorteile internationaler Zusammenarbeit in der Energieerzeugung, da sie Strom für beide Länder liefert und damit das Potenzial der Wasserkraft zur Förderung nachhaltiger Entwicklung demonstriert. Mit ihrer enormen Kapazität und strategischen Bedeutung bleibt der Itaipu Binacional Damm ein Schlüsselakteur in der Energieversorgung Südamerikas.
7.00 GW
42 Jahre alt
Paraguay, South America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Paraguay- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Itaipu Binacional Kraftwerk, das sich auf der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien erstreckt, ist eine der größten hydroelektrischen Anlagen der Welt und hat eine installierte Kapazität von 7000 MW. Das Kraftwerk wurde 1984 in Betrieb genommen und ist im Besitz der Regierungen von Brasilien und Paraguay. Die Anlage nutzt die Wasserkraft des Paraná-Flusses, um Strom zu erzeugen, und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung von Paraguay, wo sie einen Großteil des nationalen Bedarfs deckt. In Paraguay stammt etwa 90 % des Stroms aus der Itaipu-Anlage, was sie zu einem zentralen Bestandteil der nationalen Energieinfrastruktur macht.
Das Hauptprinzip der Energieerzeugung im Itaipu-Kraftwerk basiert auf der Nutzung von Wasser als erneuerbare Energiequelle. Die Anlage nutzt die Schwerkraft, um Wasser durch große Turbinen zu leiten, die dann Generatoren antreiben. Diese Technologie ist effizient und hat im Vergleich zu fossilen Brennstoffen einen deutlich geringeren CO2-Ausstoß. Die hydroelektrische Energieerzeugung gilt als eine der saubersten Formen der Energieproduktion, da sie keine schädlichen Emissionen verursacht und die Umwelt weniger belastet als konventionelle Kraftwerke.
Allerdings gibt es auch Umweltaspekte, die mit dem Bau und Betrieb des Itaipu-Kraftwerks verbunden sind. Der Stausee, der durch die Anlage entstanden ist, hat bedeutende Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna. Es wurden große Landflächen überflutet, was zur Verdrängung von Tier- und Pflanzenarten geführt hat. Während die Anlage dazu beiträgt, den Energiebedarf der Region zu decken, gibt es auch Herausforderungen hinsichtlich des Erhalts der biologischen Vielfalt und der ökologischen Balance in der Umgebung des Stausees.
Regional gesehen hat das Itaipu-Kraftwerk eine immense Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Paraguays. Es fördert nicht nur die Energieunabhängigkeit des Landes, sondern hat auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen und einer verbesserten Infrastruktur beigetragen. Durch den Export von überschüssiger Energie nach Brasilien und in andere Länder hat Itaipu zudem eine wichtige Einnahmequelle für die paraguayische Regierung geschaffen. Die Internationale Zusammenarbeit zwischen Paraguay und Brasilien im Rahmen dieses Projekts hat auch politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern gestärkt.
Insgesamt ist das Itaipu Binacional Kraftwerk ein Paradebeispiel für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen und spielt eine zentrale Rolle im Energiesektor Paraguays. Trotz der Herausforderungen, die mit seiner Errichtung und seinem Betrieb verbunden sind, bleibt es ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Entwicklung der Region.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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