World Power Plants

Kvilldal ist ein Wasserkraftwerk in Norwegen. Es hat eine installierte Kapazität von 1.444 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird.

Kapazität
1.444 MW

1.44 GW

Inbetriebnahmejahr
1979

47 Jahre alt

Eigentümer
Statkraft
Standort
59.5118°, 6.5846°

Norwegen, Europe

Einordnung & Rangfolge
  • 1. größtes von 440 Kraftwerken in Norwegen
  • Nr. 1.346 weltweit nach installierter Leistung
  • Nr. 179 von 8.493 Wasserkraft-Kraftwerken weltweit
  • 3,66% der installierten Leistung von Norwegen
Alter & Flottenvergleich

47 Jahre in Betrieb

Durchschnitt der Wasserkraft-Flotte: 42,1 Jahre

Betreiber-Portfolio

Statkraft betreibt 264 Kraftwerke mit insgesamt 31.061 MW

Regionale Dichte

64 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 9.682 MW

Nächstes Kraftwerk: Saurdal (5,9 km)

Datenherkunft

Quelle: ENTSOE

Standort

Koordinaten: 59.511800, 6.584600
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CO₂-Fußabdruck

Keine direkten Emissionen

Kvilldal ist ein hydro-Kraftwerk und erzeugt jährlich etwa 5060 GWh sauberen Strom ohne direkte CO₂-Emissionen im Betrieb.

Lebenszyklusemissionen: ~24 g CO₂/kWh (Herstellung, Transport, Rückbau)

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Hydro
Energiequelle
Erneuerbar
Land
Norwegen
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Kvilldal Wasserwerk: Eine zentrale Rolle in Norwegens Energieversorgung

Das Kvilldal-Wasserkraftwerk ist mit einer installierten Leistung von 1444 MW eines der größten Wasserkraftwerke in Norwegen und spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor des Landes. Es befindet sich im südlichen Teil von Norwegen, in der Gemeinde Suldal in der Region Rogaland. Das Kraftwerk nutzt die enormen Wasservorräte der Umgebung, insbesondere die Flüsse und Seen, die durch die hohen Niederschläge in der Region gespeist werden. Wasserkraft ist die dominierende Energiequelle in Norwegen und trägt zu über 95 % der nationalen Stromproduktion bei, wobei Kvilldal eine Schlüsselposition innerhalb dieses Systems einnimmt.

Die technische Funktionsweise des Kvilldal-Kraftwerks basiert auf dem Prinzip der hydroelektrischen Energieerzeugung. Hierbei wird die kinetische Energie des fließenden Wassers in elektrische Energie umgewandelt. Die Wasserzufuhr erfolgt durch eine beeindruckende Staudammstruktur, die das Wasser speichert und kontrolliert ableitet. Die Nutzung von Wasser als erneuerbare Energiequelle hat den Vorteil, dass sie keine schädlichen Emissionen verursacht und eine hohe Effizienz gewährleistet. Dies macht Wasserkraft zu einer der umweltfreundlichsten Formen der Energieerzeugung. In Norwegen ist die Wasserkraft nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine umweltpolitische Priorität, da sie zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beiträgt und den Übergang zu einer nachhaltigeren Energieversorgung unterstützt.

Die Umweltbilanz des Kvilldal-Kraftwerks ist im Allgemeinen positiv, da Wasserkraft im Vergleich zu fossilen Brennstoffen und Nuklearenergie deutlich geringere Auswirkungen auf die Umwelt hat. Dennoch sind auch bei der Errichtung und dem Betrieb von Wasserkraftwerken ökologische Bedenken zu berücksichtigen, wie etwa die Beeinflussung lokaler Ökosysteme und die Lebensräume von Fischen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden in Norwegen strenge Umweltauflagen und -standards implementiert, die sicherstellen, dass der Betrieb des Kraftwerks im Einklang mit den Naturgegebenheiten erfolgt.

Regional gesehen hat das Kvilldal-Wasserkraftwerk eine bedeutende wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle. Es liefert nicht nur eine stabile und zuverlässige Energiequelle für die Region, sondern hat auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Die Verfügbarkeit von sauberem Wasserstrom hat zudem die Ansiedlung von Industrien und die Förderung von nachhaltigen Praktiken erleichtert. Zusammenfassend ist das Kvilldal-Wasserkraftwerk ein exemplarisches Beispiel für Norwegens Engagement für erneuerbare Energien und dessen Vorreiterrolle im globalen Kampf gegen den Klimawandel.

NorwegenEnergieprofil

440
Gesamtanlagen
39.5 GW
Gesamtkapazität
HydroWindGasOther
Top-Brennstoffe

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