World Power Plants

Das East Pyongyang Kraftwerk ist ein Kohlekraftwerk in Nordkorea. Es hat eine installierte Kapazität von 500 MW, die aus Kohleenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2006 in Betrieb genommen. Es wird vom Ministerium für Elektrizitätsversorgung betrieben.

Kapazität
500 MW
Inbetriebnahmejahr
2006

20 Jahre alt

Eigentümer
Ministry of Electric Power
Standort
38.9695°, 125.6881°

Nordkorea, Asia

Einordnung & Rangfolge
  • 3. größtes von 31 Kraftwerken in Nordkorea
  • Nr. 4.581 weltweit nach installierter Leistung
  • Nr. 1.571 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
  • 5,43% der installierten Leistung von Nordkorea
Alter & Flottenvergleich

20 Jahre in Betrieb

Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre

Betreiber-Portfolio

Ministry of Electric Power betreibt 3 Kraftwerke mit insgesamt 1.150 MW

Regionale Dichte

11 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 3.711 MW

Nächstes Kraftwerk: Pyongyang power station (4,8 km)

Datenherkunft

Standort

Koordinaten: 38.969500, 125.688100
In Google Maps öffnen
CO₂-Fußabdruck820 g CO₂/kWh
Jährliches CO₂
1.98 Mt
2409 GWh/year × 820 g/kWh
Kumuliertes CO₂
39.51 Mt
Über 20 Betriebsjahre
Voraussichtliche Stilllegung
2046
20 Jahre verbleibend
Jährliche Emissionen entsprechen
429.4K
Autos pro Jahr
263.4K
Haushalte pro Jahr
89.8M
Bäume zum Ausgleich

Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Coal
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Nordkorea
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Ost-Pjöngjang-Kraftwerk: Ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Nordkorea

Das Ost-Pjöngjang-Kraftwerk ist ein Kohlekraftwerk mit einer installierten Leistung von 500 Megawatt (MW), das 2006 in Nordkorea in Betrieb genommen wurde. Es wird vom Ministerium für Elektrizität betrieben und spielt eine wesentliche Rolle im Energiesektor des Landes. In einem Land, das mit chronischen Energieengpässen zu kämpfen hat, ist das Kraftwerk von zentraler Bedeutung für die Stromversorgung der Hauptstadt Pjöngjang und angrenzender Regionen. Die Stromproduktion aus diesem Kraftwerk ist entscheidend, um die Bedürfnisse der Industrie und der Haushalte zu decken und die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben.

Das Ost-Pjöngjang-Kraftwerk verwendet Kohle als primäre Energiequelle. Kohle ist in Nordkorea reichlich vorhanden und stellt eine kostengünstige Alternative zu anderen Energieträgern dar. Die Verwendung von Kohle in der Energieproduktion ist jedoch mit erheblichen technischen Herausforderungen verbunden. Die Verbrennung von Kohle setzt große Mengen an CO2 und anderen Schadstoffen frei, was zu einer hohen Umweltbelastung führt. Technische Maßnahmen zur Emissionskontrolle und zur Verbesserung der Effizienz sind oft unzureichend umgesetzt, was die Umweltauswirkungen des Kraftwerks verstärkt.

Die Umweltbelastung durch das Ost-Pjöngjang-Kraftwerk ist ein bedeutendes Anliegen. Die Emissionen aus der Kohleverbrennung tragen zur Luftverschmutzung bei und haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung sowie auf die Umwelt. Insbesondere die Freisetzung von Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxiden (NOx) kann zur Bildung von saurem Regen führen, was wiederum die Bodenqualität und Wasserressourcen gefährdet. In einem Land, in dem Umweltschutzmaßnahmen oft vernachlässigt werden, ist die Herausforderung, den ökologischen Fußabdruck von Kohlekraftwerken wie diesem zu reduzieren, besonders drängend.

Regional betrachtet spielt das Ost-Pjöngjang-Kraftwerk eine zentrale Rolle in der Energieinfrastruktur Nordkoreas. Es versorgt nicht nur die Hauptstadt, sondern auch umliegende Provinzen mit Strom, was für die industrielle Entwicklung und die Lebensqualität der Bevölkerung von großer Bedeutung ist. In einem geopolitischen Kontext ist die Fähigkeit Nordkoreas, seine eigene Energieversorgung sicherzustellen, entscheidend für die nationale Sicherheit und die wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die Abhängigkeit von Kohle als Hauptbrennstoff spiegelt jedoch auch die Herausforderungen wider, die das Land bei der Diversifizierung seiner Energiequellen und der Integration erneuerbarer Energien in sein Energiesystem hat. Insgesamt bleibt das Ost-Pjöngjang-Kraftwerk ein Schlüsselspieler im nordkoreanischen Energiesektor, trotz der damit verbundenen ökologischen und technologischen Herausforderungen.

NordkoreaEnergieprofil

31
Gesamtanlagen
9.2 GW
Gesamtkapazität
CoalHydro
Top-Brennstoffe

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