Presa Infiernillo ist ein 1,200 MW hydro Kraftwerk in Mexiko. Inbetriebnahme im Jahr 1994. Besitzt von Comisión Federal de Electricidad.
1.20 GW
32 Jahre alt
Mexiko, North America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Mexiko- Kontinent
- North America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Die Presa Infiernillo ist ein wichtiges Wasserkraftwerk in Mexiko mit einer installierten Leistung von 1200 Megawatt. Sie befindet sich am Fluss Balsas im Bundesstaat Guerrero und spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor des Landes. Das Kraftwerk wurde in den 1970er Jahren in Betrieb genommen und ist Teil des umfassenden Wasserkraftsystems, das Mexiko zur Erzeugung erneuerbarer Energie nutzt. Die Nutzung von Wasser als Hauptbrennstoff bietet den Vorteil, dass sie eine saubere und nachhaltige Energiequelle darstellt, die im Vergleich zu fossilen Brennstoffen eine deutlich geringere CO2-Emission aufweist. Die hydroelektrische Energieproduktion ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch weniger anfällig für Preisschwankungen, die typischerweise mit fossilen Brennstoffen verbunden sind.
Technisch gesehen nutzt die Presa Infiernillo die kinetische Energie des fließenden Wassers, um Turbinen anzutreiben, die elektrischen Strom erzeugen. Die Anlage umfasst mehrere Kaplan- und Francis-Turbinen, die für verschiedene Durchflussbedingungen optimiert sind. Diese Technologie ermöglicht eine effiziente Umwandlung von Wasser in elektrische Energie, selbst bei unterschiedlichen Wasserständen im Reservoir. Darüber hinaus ist das Kraftwerk so konzipiert, dass es eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit aufweist, was für die Stabilität des nationalen Stromnetzes von großer Bedeutung ist.
Die Umweltauswirkungen der Presa Infiernillo sind ein wichtiger Aspekt ihrer Betriebsweise. Während Wasserkraftwerke im Allgemeinen als umweltfreundlicher gelten, können sie dennoch erhebliche Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna haben. Die Schaffung des Stausees führte zur Überflutung großer Landflächen, was die Lebensräume vieler Arten beeinträchtigte. Dennoch wird die Bedeutung der Presa Infiernillo für die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die Förderung nachhaltiger Energiequellen in Mexiko anerkannt. Die Anlage trägt dazu bei, den Energiebedarf einer wachsenden Bevölkerung zu decken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu minimieren.
Regional hat die Presa Infiernillo eine erhebliche Bedeutung. Sie unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern trägt auch zur Entwicklung der Infrastruktur in der Region bei. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie hat positive Auswirkungen auf die Industrie und das tägliche Leben der Menschen. Zudem spielt die Anlage eine Rolle bei der Regulierung des Wasserstandes im Fluss Balsas, was für die Landwirtschaft und das Trinkwasser in den umliegenden Gemeinden von entscheidender Bedeutung ist. Insgesamt stellt die Presa Infiernillo ein fundamentales Element der mexikanischen Energieinfrastruktur dar und ist ein Beispiel für den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen im Land.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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