World Power Plants

Das Shinchi Kraftwerk ist eine kritische Kohlekraftwerksanlage in Japan, die sich speziell bei den Koordinaten 37.8427, 140.9456 befindet. Mit einer erheblichen Kapazität von 2000 MW spielt dieses Kraftwerk eine wichtige Rolle im nationalen Energiemix Japans, indem es erheblichen Strom zur Deckung der Anforderungen sowohl der Haushalte als auch der Industrie bereitstellt. Betrieben von TEPCO, einem der führenden Versorgungsunternehmen Japans, ist die Anlage seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1994 in Betrieb und trägt zur Stabilität und Zuverlässigkeit des lokalen Netzes bei. Der primäre Brennstofftyp für das Shinchi Kraftwerk ist Kohle, ergänzt durch Öl als sekundäre Brennstoffquelle, was Flexibilität in der Energieerzeugung ermöglicht. Die Nutzung von Kohle, einem fossilen Brennstoff, ist in Japan ein umstrittenes Thema, insbesondere im Hinblick auf nationale Energiepolitiken, die darauf abzielen, die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und zu nachhaltigeren Energiequellen überzugehen. Dennoch bleibt Kohle aufgrund ihrer Verfügbarkeit und der bestehenden Infrastruktur für die Kohlekraftproduktion ein bedeutender Bestandteil der Energieversorgung Japans. Die Technologie, die im Shinchi Kraftwerk eingesetzt wird, entspricht den Standardverfahren zur Kohleverfeuerung und ist darauf ausgelegt, die Effizienz zu optimieren und die Umweltvorschriften einzuhalten. Die Lage in der Tohoku-Region ist strategisch wichtig, da sie sicherstellt, dass der erzeugte Strom effektiv an nahegelegene städtische Zentren und Industriegebiete verteilt werden kann. Darüber hinaus unterstützt die erhebliche Produktion des Kraftwerks die Energiesicherheit Japans, insbesondere im Zuge der Fukushima-Katastrophe, die eine Neubewertung des Energiemixes und eine erhöhte Abhängigkeit von stabilen Quellen nach sich zog. Während Japan weiterhin seinen Energieübergang vollzieht, steht das Shinchi Kraftwerk als Beweis für die Komplexität der Aufrechterhaltung der Energiesicherheit bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Umweltbelangen. Diese Stromerzeugungsanlage untermauert nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle im breiteren Kontext von Japans Bemühungen, die Energiebedürfnisse mit Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.

Kapazität
2.000 MW

2.00 GW

Inbetriebnahmejahr
1994

32 Jahre alt

Eigentümer
TEPCO
Standort
37.8427°, 140.9456°

Japan, Asia

Einordnung & Rangfolge
  • 47. größtes von 662 Kraftwerken in Japan
  • Nr. 788 weltweit nach installierter Leistung
  • Nr. 290 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
  • 0,58% der installierten Leistung von Japan
Alter & Flottenvergleich

32 Jahre in Betrieb

Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre

Betreiber-Portfolio

TEPCO betreibt 7 Kraftwerke mit insgesamt 2.058 MW

Regionale Dichte

44 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 33.892 MW

Nächstes Kraftwerk: Soma A (1,5 km)

Datenherkunft

Quelle: GCPT

Standort

Koordinaten: 37.842700, 140.945600
In Google Maps öffnen
CO₂-Fußabdruck820 g CO₂/kWh
Jährliches CO₂
7.90 Mt
9636 GWh/year × 820 g/kWh
Kumuliertes CO₂
252.85 Mt
Über 32 Betriebsjahre
Voraussichtliche Stilllegung
2034
8 Jahre verbleibend
Jährliche Emissionen entsprechen
1.7M
Autos pro Jahr
1.1M
Haushalte pro Jahr
359.2M
Bäume zum Ausgleich

Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Coal
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Japan
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Shinchi Power Station: Eine bedeutende Kohlekraftanlage in Japan

Das Shinchi-Kraftwerk ist eine Kohlekraftanlage mit einer installierten Leistung von 2000 MW, die in der Präfektur Fukushima, Japan, gelegen ist. Es wurde 1994 in Betrieb genommen und gehört der Tokyo Electric Power Company (TEPCO). Als eine der größten Kohlekraftanlagen des Landes spielt das Shinchi-Kraftwerk eine entscheidende Rolle in Japans Energieversorgung, insbesondere seit dem Rückgang der Kernenergie nach dem Fukushima-Daiichi-Unfall im Jahr 2011. Die Anlage trägt erheblich zur Stromerzeugung in der Region und im nationalen Netz bei, indem sie eine stabile und zuverlässige Energiequelle bereitstellt, die den Bedarf an elektrischer Energie in einer der industriell fortschrittlichsten Nationen der Welt deckt.

Das Kraftwerk nutzt Kohle als Hauptbrennstoff, der in Japan aufgrund seiner Verfügbarkeit und Kostenstruktur eine wesentliche Rolle in der Energieerzeugung spielt. Kohle wird in großen Mengen importiert, da die heimischen Vorkommen begrenzt sind. Die Technologie, die in der Shinchi-Anlage eingesetzt wird, umfasst moderne Verbrennungssysteme, die darauf ausgelegt sind, die Effizienz zu maximieren und die Emissionen von Schadstoffen zu minimieren. Diese Systeme sind entscheidend, um den strengen Umweltstandards zu entsprechen, die in Japan gelten.

Trotz der technischen Fortschritte bleibt die Nutzung von Kohle ein umstrittenes Thema in Bezug auf die Umwelt. Kohlekraftwerke sind für hohe CO2-Emissionen verantwortlich, was zur globalen Erwärmung beiträgt. Das Shinchi-Kraftwerk hat Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastungen implementiert, darunter Filteranlagen zur Abscheidung von Schwefel- und Stickoxiden sowie Technologien zur Reduzierung von Feinstaubemissionen. Dennoch wird die Abhängigkeit von Kohle in der japanischen Energiepolitik weiterhin kritisch diskutiert, und es gibt Bestrebungen, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen.

Regional betrachtet hat das Shinchi-Kraftwerk eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Es schafft Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität in der Präfektur Fukushima bei, die nach dem Atomunfall mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert war. Die Energieversorgung durch das Kraftwerk ist für die Industrie und das tägliche Leben der Anwohner von entscheidender Bedeutung. In einem Land, das sich bemüht, die Energiewende zu vollziehen und gleichzeitig die Energieversorgung sicherzustellen, bleibt das Shinchi-Kraftwerk ein zentraler Bestandteil des Energiemixes, auch wenn der Fokus zunehmend auf nachhaltigen und erneuerbaren Energiequellen liegt.

JapanEnergieprofil

662
Gesamtanlagen
342.8 GW
Gesamtkapazität
GasNuclearCoalOil
Top-Brennstoffe

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