Der Shimane Nuclear Power Plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromerzeugungsnetz von Japan und befindet sich auf dem Kontinent Asien. Die als CO2-arme Kernstromerzeugungsanlage ausgewiesene Anlage verfügt über eine installierte Kapazität von 820 MW. Sein Hauptgeschäft beruht auf der Nutzung der Kernspaltung zur Erzeugung großer Mengen Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Chugoku Electric Power Company, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2006 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Shimane Nuclear Power Plant den #37-Platz unter allen in Betrieb befindlichen nuclear-Kraftwerken ein. Seine 820 MW-Kapazität stellt einen 0,80 %-Anteil der gesamten installierten nuclear-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 102.021 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche nuclear-Anlage in Japan ist die Kashiwazaki Kariwa mit einer Leistung von 8.212 MW, wodurch die Shimane Nuclear Power Plant im Vergleich etwa 10,0 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,2286 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für nuclear-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 90 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 6.464.880 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 2.154.960 Haushalten zu decken. Als hocheffiziente Grundlast-Kernanlage liefert Shimane Nuclear Power Plant sauberen, stabilen und nahezu emissionsfreien Strom und gleicht enorme Mengen an Kohlenstoffemissionen aus, die andernfalls bei der Erzeugung fossiler Brennstoffe freigesetzt würden. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,5383° Breitengrad und 132,9992° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Shimane (nuclear, 820 MW), Tottori Yonago Solar Power Plant (solar, 42,9 MW), Yonago TCL (solar, 29,1 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.
20 Jahre alt
Japan, Asia
Standort
Zero Direct Emissions
Shimane Nuclear Power Plant is a nuclear power plant producing approximately 6106 GWh of clean electricity per year with zero direct CO₂ emissions during operation.
Lifecycle emissions: ~12 g CO₂/kWh (manufacturing, transport, decommissioning)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Shimane Kernkraftwerk: Bedeutung und technische Details
Das Shimane Kernkraftwerk ist ein bedeutendes Atomkraftwerk in Japan, das eine elektrische Leistung von 820 MW erbringt. Es befindet sich im Shimane Prefektur und wird von der Chugoku Electric Power Company betrieben. Dieses Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor Japans, insbesondere im Hinblick auf die Energieversorgung und die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 wurde die Nutzung von Kernenergie in Japan stark hinterfragt, und viele Anlagen wurden vorübergehend stillgelegt. Dennoch ist das Shimane Kernkraftwerk weiterhin eine wichtige Komponente der Energieinfrastruktur in der Region, da es zur Stabilität des Stromnetzes und zur Deckung des Energiebedarfs beiträgt.
Das Shimane Kernkraftwerk verwendet Uran als Brennstoff, das in Form von Uranoxid (UO2) vorliegt. Dieser Brennstoff wird in Brennelementen in den Reaktoren eingesetzt, in denen eine kontrollierte Kernspaltung stattfindet. Die dabei entstehende Wärme wird zur Erzeugung von Dampf verwendet, der wiederum Turbinen antreibt, um elektrische Energie zu erzeugen. Die Technologie des Kraftwerks basiert auf bewährten Druckwasserreaktoren (PWR), die eine hohe Effizienz und Sicherheitsstandards bieten. Die Reaktoren sind mit modernen Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, die darauf ausgelegt sind, potenzielle Risiken zu minimieren und eine sichere Betriebsführung zu gewährleisten.
Die Umweltwirkungen des Shimane Kernkraftwerks sind ein Thema von erheblichem Interesse und Diskussion. Kernkraftwerke emittieren während des Betriebs keine Treibhausgase, was sie zu einer relativ sauberen Energiequelle im Vergleich zu fossilen Brennstoffen macht. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Entsorgung von radioaktivem Abfall und der potenziellen Risiken von Unfällen. Nach dem Fukushima-Unglück sind Sicherheitsvorkehrungen und Notfallpläne in japanischen Kernkraftwerken strenger geworden, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.
Regional gesehen hat das Shimane Kernkraftwerk auch eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Es schafft Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft durch Investitionen in die Infrastruktur und Dienstleistungen. Zudem trägt das Kraftwerk zur Energiesicherheit in der Region bei und unterstützt die Bemühungen um eine nachhaltige Energiepolitik in Japan. Insgesamt ist das Shimane Kernkraftwerk ein zentrales Element in der Diskussion um die Zukunft der Energieversorgung in Japan, insbesondere im Kontext der globalen Bemühungen um den Klimaschutz und den Übergang zu erneuerbaren Energien.
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