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Shikoku Tachibana-wan power station700 MW Kohle

Coal

Die Anlage Shikoku Tachibana-wan power station ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Japan auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 700 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von coal zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Shikoku Electric Power Co, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2000 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Japan nimmt Shikoku Tachibana-wan power station den #30-Platz unter allen in Betrieb befindlichen coal-Kraftwerken ein. Seine 700 MW-Kapazität stellt einen 1,08 %-Anteil der gesamten installierten coal-Erzeugungskapazität von Japan dar, die derzeit bei 64.538 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche coal-Anlage in Japan ist die Hekinan Thermal Power Station mit einer Leistung von 4.100 MW, wodurch die Shikoku Tachibana-wan power station im Vergleich etwa 5,9 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,1951 % der gesamten Erzeugungskapazität von Japan von 358.713 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für coal-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 55 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.372.600 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Japan jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.124.200 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 33,8560° Breitengrad und 134,6513° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört J-POWER Tachibana-wan power station (coal, 2.100 MW), Anan (oil, 1.245 MW), Anan Power Station (gas, 900 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Japan.

Kapazität
700 MW
Inbetriebnahmejahr
2000

26 Jahre alt

Eigentümer
Shikoku Electric Power Co
Standort
33.8560°, 134.6513°

Japan, Asia

Standort

Koordinaten: 33.856000, 134.651300
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Carbon Footprint820 g CO₂/kWh
Annual CO₂
2.77 Mt
3373 GWh/year × 820 g/kWh
Cumulative CO₂
71.90 Mt
Over 26 years of operation
Est. Retirement
2040
14 years remaining
Annual emissions equivalent to
601.2K
cars per year
368.7K
homes per year
125.7M
trees to offset

Estimates based on Coal emission factor (820 g CO₂/kWh) and capacity factor (55%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Coal
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Japan
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Shikoku Tachibana-wan Kraftwerk: Bedeutung und technische Details

Das Shikoku Tachibana-wan Kraftwerk ist ein Kohlekraftwerk mit einer installierten Leistung von 700 MW, das von der Shikoku Electric Power Co. betrieben wird und im Jahr 2000 in Japan in Betrieb genommen wurde. Das Kraftwerk befindet sich an der Küste der Tachibana-Bucht auf der Shikoku-Insel, einer der vier Hauptinseln Japans. Mit seiner beträchtlichen Kapazität spielt das Kraftwerk eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Region und des Landes insgesamt, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage nach elektrischer Energie.

Das Kraftwerk nutzt Kohle als Brennstoff, eine Energiequelle, die im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas einen höheren Kohlenstoffgehalt aufweist. Kohle wird im Shikoku Tachibana-wan Kraftwerk durch moderne Technologien zur Verbrennung und Energieerzeugung verarbeitet. Diese Technologien sind darauf ausgelegt, die Effizienz der Energiegewinnung zu maximieren und die Emissionen zu minimieren. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Verbrennung von Kohle jedoch eine bedeutende Quelle von Treibhausgasen, was zu Bedenken hinsichtlich der Umweltverträglichkeit des Kraftwerks führt.

In der japanischen Energiepolitik spielt Kohle eine ambivalente Rolle. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 hat Japan den Einsatz von Kohle als Teil seiner Energiewende wiederbelebt, um die Abhängigkeit von Atomenergie zu verringern. Das Shikoku Tachibana-wan Kraftwerk trägt dazu bei, die elektrische Grundlast in der Region zu sichern und unterstützt die Stabilität des Stromnetzes in Zeiten, in denen erneuerbare Energiequellen möglicherweise nicht ausreichend Strom liefern können. Diese Rolle ist besonders wichtig in einem Land, das weiterhin einen hohen Energiebedarf hat und gleichzeitig die CO2-Emissionen reduzieren möchte.

Die Umweltauswirkungen des Shikoku Tachibana-wan Kraftwerks sind ein zentrales Thema in der Diskussion über die zukünftige Energieerzeugung in Japan. Kohlekraftwerke sind bekannt für ihre hohen CO2-Emissionen und andere Schadstoffe, die die Luftqualität beeinträchtigen können. In Reaktion auf diese Herausforderungen hat die Shikoku Electric Power Co. Initiativen zur Emissionsreduktion und zur Verbesserung der Effizienz des Kraftwerks ergriffen. Dennoch stehen Kohlekraftwerke in Japan, einschließlich des Tachibana-wan Kraftwerks, unter dem Druck von Umweltgruppen und der Öffentlichkeit, nachhaltigere und umweltfreundlichere Energiealternativen zu entwickeln.

Insgesamt ist das Shikoku Tachibana-wan Kraftwerk ein wichtiger Bestandteil der japanischen Energieinfrastruktur, dessen Betrieb und Umweltfolgen sowohl regionale als auch nationale Bedeutung haben. Es illustriert die Herausforderungen, vor denen Japan steht, wenn es darum geht, eine Balance zwischen Energiebedarf, wirtschaftlicher Stabilität und Umweltverantwortung zu finden.

JapanEnergieprofil

664
Gesamtanlagen
358.7 GW
Gesamtkapazität
NuclearGasCoalOil
Top-Brennstoffe

Kohlekraftwerke: Eine umfassende Betrachtung der Energiegewinnung aus Kohle

Kohle ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Energiequellen zur Stromerzeugung. Weltweit gibt es etwa 2608 Kohlekraftwerke in 74 Ländern mit einer Gesamtkapazität von 2257,3 GW. Diese Kraftwerke nutzen den thermischen Prozess, bei dem Kohle verbrannt wird, um Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird verwendet, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, der dann Turbinen antreibt, um elektrische Energie zu erzeugen. Der Prozess umfasst mehrere Schritte, darunter die Verbrennung von Kohle, die Dampferzeugung, die Turbinenrotation und schließlich die Umwandlung der mechanischen Energie in elektrische Energie durch Generatoren.

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