Das Kin-Kraftwerk ist ein Kohlekraftwerk in Japan. Es hat eine installierte Kapazität von 440 MW, die aus Kohleenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2002 in Betrieb genommen. Es wird von der Okinawa Electric Power Co. betrieben.
24 Jahre alt
Japan, Asia
- 181. größtes von 662 Kraftwerken in Japan
- Nr. 4.995 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.653 von 2.793 Kohle-Kraftwerken weltweit
- 0,13% der installierten Leistung von Japan
24 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kohle-Flotte: 29,2 Jahre
Okinawa Electric Power Co betreibt 2 Kraftwerke mit insgesamt 752 MW
7 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 1.315 MW
Quelle: GCPT
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Coal (820 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (55%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Coal
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kin-Kraftwerk: Eine zentrale Energiequelle in Japan
Das Kin-Kraftwerk ist ein Kohlekraftwerk mit einer installierten Leistung von 440 MW, das seit 2002 in Betrieb ist. Es befindet sich in Japan und wird von der Okinawa Electric Power Company betrieben. Das Kraftwerk spielt eine bedeutende Rolle in der Energieversorgung Japans, insbesondere in der Region Okinawa, wo es einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität der Stromversorgung leistet. In einem Land, das traditionell stark auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, stellt das Kin-Kraftwerk eine wichtige Quelle für die Erzeugung von elektrischer Energie dar.
Das Kraftwerk nutzt Kohle als Brennstoff, ein fossiles Energieträger, das eine hohe Energiedichte besitzt. Kohle wird in großem Umfang in industriellen Anwendungen verwendet, aufgrund ihrer Verfügbarkeit und der relativ niedrigen Kosten im Vergleich zu anderen Energiequellen. Die Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung kann jedoch erhebliche Umweltauswirkungen haben, darunter die Emission von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen. Diese Herausforderungen sind besonders relevant in einem Land wie Japan, das sich nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 verstärkt um die Diversifizierung seiner Energiequellen bemüht.
Das Kin-Kraftwerk hat sich auch in den letzten Jahren den Herausforderungen der Umweltpolitik und der Energiewende stellen müssen. Japan hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen zu reduzieren, und die Regierung hat Programme zur Förderung erneuerbarer Energien ins Leben gerufen. Dennoch bleibt Kohle eine wichtige Ressource im japanischen Energiemix, da sie eine zuverlässige und kontinuierliche Stromversorgung sicherstellt, die für die Industrie und die Haushalte unerlässlich ist.
Die regionale Bedeutung des Kin-Kraftwerks kann nicht unterschätzt werden. In Okinawa, das aufgrund seiner geografischen Lage und der Abhängigkeit von importierten Energieträgern besonders verletzlich ist, stellt das Kraftwerk eine direkte Quelle für lokale Energie dar. Dies ist entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie für die Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit. Das Kin-Kraftwerk trägt auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur wirtschaftlichen Stabilität in Okinawa bei.
Insgesamt ist das Kin-Kraftwerk ein zentraler Bestandteil der Energieinfrastruktur Japans, der sowohl die Herausforderungen als auch die Notwendigkeiten der Energieversorgung in einem sich wandelnden globalen Kontext widerspiegelt. Während das Land Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Energiezukunft unternimmt, bleibt dieses Kohlekraftwerk ein entscheidender Faktor in der gegenwärtigen Energielandschaft.
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