Kannagawa ist ein Wasserkraftwerk in Japan. Es hat eine installierte Kapazität von 470 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Es wird von Tokyo betrieben.
27 Jahre alt
Japan, Asia
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Japan- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Wasserkraftwerk Kannagawa, mit einer installierten Leistung von 470 Megawatt, ist eine bedeutende Energiequelle in Japan. Es befindet sich in der Präfektur Kanagawa und wird von der Tokyo Electric Power Company (TEPCO) betrieben. Als eines der wichtigsten Wasserkraftwerke des Landes spielt Kannagawa eine entscheidende Rolle im japanischen Energiesektor, insbesondere in der Bereitstellung nachhaltiger und erneuerbarer Energie. Japan hat sich nach der Fukushima-Katastrophe verstärkt auf erneuerbare Energien konzentriert, und Wasserkraft ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie. Das Kannagawa-Kraftwerk trägt zur Diversifizierung des Energiemixes bei und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die für die Umwelt schädlich sind.
Die technische Auslegung des Wasserkraftwerks basiert auf der Umwandlung kinetischer Energie von fließendem Wasser in elektrische Energie. Das Kraftwerk nutzt die Strömung von Flüssen und Stauseen, um Turbinen anzutreiben, die Strom erzeugen. Diese Technologie ist nicht nur effizient, sondern auch relativ kostengünstig im Betrieb, da die Betriebskosten im Vergleich zu fossilen Brennstoffen gering sind. Zudem ist die Lebensdauer von Wasserkraftwerken in der Regel lang, was sie zu einer stabilen Energiequelle macht.
Umwelttechnisch betrachtet hat das Wasserkraftwerk Kannagawa im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken, die fossile Brennstoffe verbrennen, einen erheblich geringeren ökologischen Fußabdruck. Wasserkraft ist eine saubere Energieform, die keine schädlichen Emissionen von Treibhausgasen verursacht. Dennoch gibt es auch Herausforderungen, die mit dem Betrieb eines Wasserkraftwerks verbunden sind, wie die Auswirkungen auf lokale Ökosysteme und die Wasserqualität. Die Regulierung und der Schutz von Lebensräumen sind daher wichtige Aspekte, die bei der Planung und dem Betrieb von Wasserkraftwerken wie Kannagawa berücksichtigt werden müssen.
In regionaler Hinsicht hat das Wasserkraftwerk Kannagawa nicht nur eine wirtschaftliche Bedeutung, sondern trägt auch zur Stabilität des Stromnetzes in der Region bei. Es hilft, die Nachfrage nach elektrischer Energie zu decken, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage. Darüber hinaus fördert das Kraftwerk die Entwicklung von Infrastruktur und schafft Arbeitsplätze in der Umgebung. Die Integration von Wasserkraft in das regionale Stromnetz unterstützt die Resilienz gegen Stromausfälle und trägt zur langfristigen Energiesicherheit bei. Insgesamt ist das Wasserkraftwerk Kannagawa ein Beispiel für den Fortschritt in der Nutzung erneuerbarer Energien in Japan und spielt eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Energiezukunft des Landes.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
Helfen Sie uns, unsere Datenbank zu verbessern, indem Sie Korrekturen oder Aktualisierungen melden. Ihr Beitrag hilft, unsere globalen Kraftwerksdaten aktuell und genau zu halten.