Die Anlage Piacenza power plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Italien auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 806 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Enel Produzione, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2005 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Italien nimmt Piacenza power plant den #38-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 806 MW-Kapazität stellt einen 1,01 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Italien dar, die derzeit bei 80.147 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Italien ist die Alessandro Volta thermal power station mit einer Leistung von 3.600 MW, wodurch die Piacenza power plant im Vergleich etwa 4,5 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,6148 % der gesamten Erzeugungskapazität von Italien von 131.103 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.824.224 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Italien jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 706.056 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 45,0553° Breitengrad und 9,7082° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört TAVAZZANO (gas, 1.520 MW), Centrale Termoelletrica di La Casella (gas, 1.476 MW), LA CASELLA C.LE (gas, 1.465,8 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Italien.
21 Jahre alt
Italien, Europe
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Italien- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Piacenza-Kraftwerk: Eine bedeutende Gasanlage in Italien
Das Piacenza-Kraftwerk ist ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in Italien mit einer installierten Leistung von 806 MW. Es spielt eine wesentliche Rolle in der italienischen Energieversorgung und trägt zur Stabilität und Flexibilität des nationalen Stromnetzes bei. Die Anlage nutzt Erdgas als Brennstoff, eine Energiequelle, die in der italienischen Energielandschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Erdgas gilt als eine der saubereren fossilen Brennstoffalternativen, da es im Vergleich zu Kohle oder Öl bei der Verbrennung deutlich weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) und andere Schadstoffe emittiert. Dies ist besonders wichtig im Kontext der europäischen Klimaziele, die eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen vorsehen.
Die technische Ausstattung des Piacenza-Kraftwerks ermöglicht eine hohe Effizienz und Flexibilität. Moderne Gaskraftwerke sind in der Lage, innerhalb kurzer Zeit ihre Leistung anzupassen, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht. Diese Flexibilität ist besonders relevant, da die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne stark schwanken kann. Gaskraftwerke können schnell hoch- oder runtergefahren werden, um die Lücken zu schließen, die durch die Variabilität erneuerbarer Energien entstehen. Daher spielt das Piacenza-Kraftwerk eine entscheidende Rolle in der Übergangsphase zu einem nachhaltigeren Energiesystem.
In Bezug auf die Umwelt hat das Piacenza-Kraftwerk zwar eine geringere Umweltbelastung im Vergleich zu älteren Kohlekraftwerken, dennoch ist die Nutzung von Erdgas nicht ohne Herausforderungen. Die Förderung, der Transport und die Verbrennung von Erdgas setzen Treibhausgase frei, und es gibt Bedenken hinsichtlich möglicher Methanemissionen, die während des gesamten Lebenszyklus des Gases entstehen können. Um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, sind kontinuierliche Anstrengungen notwendig, um die Effizienz zu steigern und die Emissionen zu reduzieren.
Regional hat das Piacenza-Kraftwerk eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Es schafft Arbeitsplätze und unterstützt die lokale Wirtschaft durch Dienstleistungen und Zulieferer. Zudem ist das Kraftwerk strategisch wichtig für die Energieversorgung in Norditalien, wo es dazu beiträgt, die Nachfrage nach Strom in einer der wirtschaftlich aktivsten Regionen des Landes zu decken. In Zeiten hoher Nachfrage oder bei Störungen anderer Kraftwerke ist das Piacenza-Kraftwerk ein entscheidender Stabilitätsfaktor für das gesamte Stromnetz. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Piacenza-Kraftwerk eine zentrale Rolle in der italienischen Energieinfrastruktur spielt und sowohl Herausforderungen als auch Chancen in der Übergangsphase zu einer nachhaltigeren Energiezukunft mit sich bringt.
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
Falsche oder fehlende Daten gefunden?
Helfen Sie uns, unsere Datenbank zu verbessern, indem Sie Korrekturen oder Aktualisierungen melden. Ihr Beitrag hilft, unsere globalen Kraftwerksdaten aktuell und genau zu halten.