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Cassano d’Adda power plant748 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Cassano d’Adda power plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Italien auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 748 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem A2A, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1961 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Italien nimmt Cassano d’Adda power plant den #62-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 748 MW-Kapazität stellt einen 0,93 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Italien dar, die derzeit bei 80.147 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Italien ist die Alessandro Volta thermal power station mit einer Leistung von 3.600 MW, wodurch die Cassano d’Adda power plant im Vergleich etwa 4,8 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,5705 % der gesamten Erzeugungskapazität von Italien von 131.103 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.620.992 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Italien jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 655.248 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 45,5115° Breitengrad und 9,5100° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört TAVAZZANO (gas, 1.520 MW), Centrale Termoelletrica di La Casella (gas, 1.476 MW), LA CASELLA C.LE (gas, 1.465,8 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Italien.

Kapazität
748 MW
Inbetriebnahmejahr
1961

65 Jahre alt

Eigentümer
A2A
Standort
45.5115°, 9.5100°

Italien, Europe

Standort

Koordinaten: 45.511528, 9.510000
In Google Maps öffnen
Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.44 Mt
2949 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
93.91 Mt
Over 65 years of operation
Past Retirement
1991
35 years past expected retirement
Annual emissions equivalent to
314.1K
cars per year
192.6K
homes per year
65.7M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Italien
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Cassano d’Adda Kraftwerk: Ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in Italien

Das Cassano d’Adda Kraftwerk ist ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in Italien mit einer installierten Leistung von 748 MW. Es wurde im Jahr 1961 in Betrieb genommen und befindet sich in der Region Lombardei, genauer gesagt in der Stadt Cassano d’Adda. Der Betreiber des Kraftwerks ist das Unternehmen A2A, eines der größten Energiedienstleistungsunternehmen in Italien, das umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Energieerzeugung, Verteilung und Abfallwirtschaft anbietet.

Das Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle in der italienischen Energieversorgung und trägt zur Deckung des Strombedarfs der Region bei. Gas als Brennstoff ist für die italienische Energieerzeugung von großer Bedeutung, da es eine flexiblere und umweltfreundlichere Alternative zu Kohle und Öl darstellt. Gas-Kraftwerke wie das Cassano d’Adda Kraftwerk können schnell auf Schwankungen der Stromnachfrage reagieren, was sie zu einem wichtigen Bestandteil des nationalen Stromnetzes macht. In Zeiten hoher Nachfrage oder bei der Notwendigkeit, erneuerbare Energien auszugleichen, kann das Kraftwerk effizient betrieben werden.

Technisch gesehen nutzt das Cassano d’Adda Kraftwerk Erdgas als primäre Energiequelle. Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der in einem vergleichsweise sauberen Verbrennungsprozess Energie erzeugt. Im Vergleich zu Kohle und Öl erzeugt die Verbrennung von Erdgas signifikant weniger CO2-Emissionen sowie geringere Mengen an anderen Schadstoffen wie Schwefeldioxid und Stickoxiden. Diese Eigenschaften machen Erdgas zu einer bevorzugten Wahl im Kontext der europäischen Energiestrategie, die auf eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen abzielt.

Dennoch hat auch das Cassano d’Adda Kraftwerk seine Herausforderungen in Bezug auf die Umwelt. Obwohl die Emissionen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen geringer sind, bleibt die Abhängigkeit von Erdgas problematisch, insbesondere in Anbetracht der globalen Klimaziele und der Notwendigkeit, den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen zu beschleunigen. Das Kraftwerk steht daher im Spannungsfeld zwischen der Bereitstellung eines stabilen und zuverlässigen Stromangebots und den Anforderungen an eine umweltfreundlichere Energiepolitik.

Regional hat das Cassano d’Adda Kraftwerk eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Es sichert Arbeitsplätze in der Region und unterstützt die lokale Wirtschaft durch die Bereitstellung von Strom für Haushalte und Industrien. Die Nähe zu großen Städten und industriellen Zentren macht es zu einem strategisch wichtigen Punkt im italienischen Stromnetz. Darüber hinaus ist das Kraftwerk Teil einer umfassenderen Strategie zur Diversifizierung der Energiequellen in Italien, um die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern und die Energieunabhängigkeit zu fördern. In diesem Kontext bleibt das Cassano d’Adda Kraftwerk ein zentraler Akteur im italienischen Energiesektor, dessen Bedeutung auch in den kommenden Jahren nicht zu unterschätzen ist.

ItalienEnergieprofil

542
Gesamtanlagen
131.1 GW
Gesamtkapazität
GasHydroCoalOil
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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