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Shahid Salimi435 MW Gas

Gas

Shahid Salimi ist ein Gaskraftwerk, das sich im Iran befindet. Es hat eine installierte Leistung von 435 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird.

Kapazität
435 MW
Inbetriebnahmejahr
2010

16 Jahre alt

Eigentümer
Iran Power Generation and Transmission Company
Standort
36.8334°, 53.2521°

Iran, Asia

Standort
Koordinaten: 36.833400, 53.252100
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Iran
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Shahid Salimi Kraftwerk in Iran: Eine bedeutende Gasanlage mit 435 MW

Das Shahid Salimi Kraftwerk ist eine wichtige Energieerzeugungsanlage in Iran mit einer installierten Kapazität von 435 Megawatt (MW). Es nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, was es zu einer der umweltfreundlicheren Optionen im iranischen Energiesektor macht. Das Kraftwerk befindet sich in der Provinz Golestan, einer Region, die strategisch günstig liegt und eine bedeutende Rolle in der Energieversorgung des Landes spielt.

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der in der iranischen Energiepolitik eine zentrale Rolle spielt. Im Vergleich zu Kohle und Öl hat Erdgas einen niedrigeren Kohlenstoffdioxidausstoß, was es zu einer bevorzugten Wahl in der Übergangsphase zu nachhaltigeren Energiequellen macht. Der Einsatz von Erdgas im Shahid Salimi Kraftwerk hilft, die Emissionen im Vergleich zu traditionellen Kohlekraftwerken zu reduzieren, was für den Umweltschutz von großer Bedeutung ist.

Das Shahid Salimi Kraftwerk leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität der iranischen Stromversorgung. In einem Land, das häufig mit Energieengpässen konfrontiert ist, trägt dieses Kraftwerk dazu bei, die Nachfrage nach Elektrizität zu decken, insbesondere während der heißen Sommermonate, wenn der Energiebedarf steigt. Die Fähigkeit des Kraftwerks, schnell auf Veränderungen in der Nachfrage zu reagieren, macht es zu einem wertvollen Bestandteil des nationalen Stromnetzes.

Die Umweltbelastungen, die mit der Nutzung von Erdgas verbunden sind, sind im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen geringer, jedoch nicht zu vernachlässigen. Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen zwar weniger Schadstoffe, jedoch bleiben Treibhausgasemissionen ein Thema, das die iranische Regierung und die Gesellschaft zunehmend beschäftigt. Angesichts der globalen Bemühungen um Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung steht Iran vor der Herausforderung, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen, während gleichzeitig der Energiebedarf der Bevölkerung gedeckt wird.

Regionale Bedeutung hat das Shahid Salimi Kraftwerk auch durch seine Rolle als Stabilitätsanker in der Nordostregion Irans. Es unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft durch Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region Golestan bei. Die Nähe zu wichtigen Gasleitungsinfrastrukturen ermöglicht eine effiziente Brennstoffversorgung und stärkt damit die energetische Unabhängigkeit des Landes.

Insgesamt stellt das Shahid Salimi Kraftwerk ein bedeutendes Element der iranischen Energieinfrastruktur dar, indem es die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert und gleichzeitig die Notwendigkeit zur Diversifizierung der Energiequellen in Angriff nimmt. Mit seiner bestehenden Kapazität und der Nutzung von Erdgas bleibt es ein wichtiger Akteur in der iranischen Energielandschaft.

IranEnergieprofil
327
Gesamtanlagen
195.6 GW
Gesamtkapazität
GasHydroOilNuclear
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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