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Ray gas power plant932 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Ray gas power plant ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Iran auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 932 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem MAPNA Group, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2011 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Iran nimmt Ray gas power plant den #73-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 932 MW-Kapazität stellt einen 0,65 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Iran dar, die derzeit bei 144.246 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Iran ist die Damavand Power Plant mit einer Leistung von 2.868 MW, wodurch die Ray gas power plant im Vergleich etwa 3,1 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,4766 % der gesamten Erzeugungskapazität von Iran von 195.552 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.265.728 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Iran jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.088.576 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 35,5213° Breitengrad und 51,4083° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Damavand power plant (gas, 2.868 MW), Damavand Power Plant (gas, 2.868 MW), Damavand C.C. (gas, 2.800 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Iran.

Kapazität
932 MW
Inbetriebnahmejahr
2011

15 Jahre alt

Eigentümer
MAPNA Group
Standort
35.5213°, 51.4083°

Iran, Asia

Standort

Koordinaten: 35.521285, 51.408252
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.80 Mt
3674 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
27.00 Mt
Over 15 years of operation
Est. Retirement
2041
15 years remaining
Annual emissions equivalent to
391.4K
cars per year
240.0K
homes per year
81.8M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Iran
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Kraftwerk Ri: Eine zentrale Energiequelle im Iran

Das Kraftwerk Ri, mit einer installierten Leistung von 932 MW, ist eine bedeutende Gas-Verbrennungsanlage im Iran. Als einer der zentralen Energieerzeuger des Landes trägt es maßgeblich zur Deckung des nationalen Strombedarfs bei und spielt eine wesentliche Rolle in der iranischen Energiewirtschaft. Das Kraftwerk ist strategisch wichtig, da es nicht nur zur Stabilität des elektrischen Netzes beiträgt, sondern auch als flexibler Erzeuger fungiert, der in Zeiten hoher Nachfrage schnell reagieren kann.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Brennstoff, was es zu einer relativ sauberen Energiequelle im Vergleich zu Kohle oder Öl macht. Erdgas hat einen höheren Brennwert und produziert bei der Verbrennung deutlich weniger Schadstoffe, insbesondere weniger Kohlendioxid, Stickoxide und Schwefeloxide. Diese Eigenschaften machen Erdgas zu einem bevorzugten Brennstoff in vielen modernen Kraftwerken, da es sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bietet. Im Kontext des Iran, eines Landes mit reichhaltigen Erdgasreserven, ist die Nutzung von Gas als Hauptbrennstoff besonders vorteilhaft, da sie die Abhängigkeit von importierten Energieträgern verringert und die nationale Energieunabhängigkeit stärkt.

Die umwelttechnischen Auswirkungen des Kraftwerks Ri sind im Vergleich zu älteren, kohlebetriebenen Kraftwerken gering. Dennoch gibt es Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Emissionen von Treibhausgasen und die Luftqualität in der Region. Die iranische Regierung hat Initiativen ergriffen, um die Energieeffizienz zu steigern und den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix zu erhöhen, was auch die Notwendigkeit verringern könnte, auf fossile Brennstoffe zurückzugreifen. Die langfristige Strategie des Landes zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen der Energieproduktion zu minimieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

In regionaler Hinsicht ist das Kraftwerk Ri von großer Bedeutung, da es nicht nur die Stadt Teheran und ihre Umgebung mit Strom versorgt, sondern auch zur allgemeinen Wirtschaftsleistung des Landes beiträgt. Die zuverlässige Stromversorgung ist entscheidend für die industrielle Entwicklung und die Lebensqualität der Bevölkerung. Durch die Bereitstellung einer stabilen Energiequelle unterstützt das Kraftwerk die wirtschaftliche Entwicklung und trägt zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei. Angesichts der Herausforderungen der globalen Erwärmung und der Notwendigkeit, nachhaltige Energiequellen zu fördern, wird die Rolle von Gas-Kraftwerken wie dem Kraftwerk Ri weiterhin von Bedeutung sein, während der Iran seine Energiestrategien anpasst, um umweltfreundlicher und nachhaltiger zu werden.

IranEnergieprofil

327
Gesamtanlagen
195.6 GW
Gesamtkapazität
GasHydroOilNuclear
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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