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Madras Atomkraftwerk440 MW Nuclear

Nuclear

Madras Atomic Power Station ist ein Kernkraftwerk in Indien. Es hat eine installierte Kapazität von 440 MW, die aus Kernenergie erzeugt wird. Es wird von Bhavini betrieben.

Kapazität
440 MW
Inbetriebnahmejahr
1984

42 Jahre alt

Eigentümer
Bhavini
Standort
12.5583°, 80.1750°

Indien, Asia

Standort
Koordinaten: 12.558333, 80.175000
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Nuclear
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Indien
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Madras Atomic Power Station: Ein bedeutendes Kernkraftwerk in Indien

Das Madras Atomic Power Station (MAPS) ist ein bedeutendes Kernkraftwerk in Indien, das sich in der Nähe von Kalpakkam im Bundesstaat Tamil Nadu befindet. Mit einer installierten Kapazität von 440 Megawatt (MW) spielt das Kraftwerk eine wichtige Rolle in der Energieversorgung des Landes. Es wird von der Bharatiya Nabhikiya Vidyut Nigam Limited (Bhavini) betrieben, einer Tochtergesellschaft der staatlichen Nuclear Power Corporation of India Limited (NPCIL). MAPS ist ein Beispiel für Indiens fortschrittliche Technologien im Bereich der Kernenergie und trägt dazu bei, den wachsenden Energiebedarf des Landes zu decken, insbesondere in einer Zeit, in der erneuerbare Energiequellen zunehmend in den Vordergrund rücken.

Das Kraftwerk nutzt Uran als Brennstoff, das in einem Druckwasserreaktor (PWR) verarbeitet wird. Dieser Reaktortyp ist bekannt für seine hohe Effizienz und Sicherheit. Der Prozess beinhaltet die Nutzung von Uranbrennstäben, die in Wasser getaucht sind, um Dampf zu erzeugen, der dann Turbinen antreibt, die elektrische Energie erzeugen. Die Wahl von Uran als Brennstoff ist nicht nur aufgrund seiner hohen Energiedichte vorteilhaft, sondern auch, weil es eine vergleichsweise geringe Kohlenstoffemission aufweist, wenn es zur Stromerzeugung eingesetzt wird. Dies ist besonders wichtig in der heutigen Zeit, in der der Klimawandel ein zentrales Thema ist.

Die Umweltwirkungen des Madras Atomic Power Station sind ein häufig diskutiertes Thema. Während Kernkraftwerke im Allgemeinen als umweltfreundlicher gelten als fossile Brennstoffe, gibt es dennoch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Entsorgung von radioaktivem Abfall. MAPS hat strenge Sicherheitsprotokolle implementiert, um das Risiko von Unfällen zu minimieren. Die Anlage hat auch verschiedene Programme zur Minimierung von Umweltauswirkungen, einschließlich der Überwachung der Wasserqualität und der Einhaltung von Emissionsstandards. In der Umgebung des Kraftwerks wurden Initiativen zur Aufforstung und zur Erhaltung der Biodiversität ergriffen, um die lokale Umwelt zu schützen.

Regional hat das Madras Atomic Power Station eine signifikante Bedeutung. Es trägt nicht nur zur Energieversorgung bei, sondern schafft auch Arbeitsplätze und fördert die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Die Präsenz des Kraftwerks hat auch dazu beigetragen, Kalpakkam und die umliegenden Gebiete als wichtige Zentren für Wissenschaft und Technologie zu etablieren. Die technische Expertise, die mit dem Betrieb und der Wartung eines Kernkraftwerks verbunden ist, hat auch zu einer höheren Bildungs- und Forschungskapazität in der Region geführt. Zudem ist das Kraftwerk ein entscheidender Bestandteil der indischen Strategie zur Diversifizierung der Energiequellen, um die Energieunabhängigkeit des Landes zu fördern und den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Insgesamt stellt das Madras Atomic Power Station einen wichtigen Pfeiler in Indiens Energiewende dar und ist ein Beispiel für den Fortschritt in der Kernenergietechnologie.

IndienEnergieprofil
1,805
Gesamtanlagen
513.9 GW
Gesamtkapazität
CoalGasHydroSolar
Top-Brennstoffe
Nukleare Energieerzeugung: Technologie, Vor- und Nachteile sowie Zukunftsausblick

Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).

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