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Kashipur Sravanthi Kraftwerk439 MW Gas

Gas

Kashipur Sravanthi Power Station ist ein Gaskraftwerk in Indien. Es hat eine installierte Kapazität von 439 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird.

Kapazität
439 MW
Inbetriebnahmejahr
2008

18 Jahre alt

Eigentümer
Kashipur Sravanthi Power Limited
Standort
29.1550°, 78.9749°

Indien, Asia

Standort
Koordinaten: 29.155028, 78.974935
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Indien
Kontinent
Asia
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Kashipur Sravanthi Power Station: Eine bedeutende Gaskraftanlage in Indien

Das Kashipur Sravanthi Power Station ist ein bedeutendes Kraftwerk in Indien mit einer installierten Leistung von 439 Megawatt (MW). Dieses Gaskraftwerk befindet sich in der Region Kashipur und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes. Mit seiner Fähigkeit, Erdgas als Hauptbrennstoff zu nutzen, trägt es zur Diversifizierung der Energiequellen Indiens bei und unterstützt die Bemühungen um eine nachhaltige und zuverlässige Energieversorgung.

Erdgas gilt als relativ saubere Energiequelle im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Es verbrennt effizient und produziert weniger CO2-Emissionen, was es zu einer bevorzugten Wahl für die Stromerzeugung macht. Das Kashipur Sravanthi Power Station nutzt moderne Technologien zur Gasverbrennung, die eine hohe Effizienz und geringere Emissionen gewährleisten. Die Anlage ist in der Lage, sowohl Erdgas als auch Flüssigerdgas zu verwenden, was ihre Flexibilität und Betriebsfähigkeit erhöht.

Im Kontext der indischen Energiepolitik spielt das Kashipur Sravanthi Power Station eine wichtige Rolle bei der Deckung des wachsenden Energiebedarfs des Landes. Indien ist eines der am schnellsten wachsenden Länder der Welt, und der Energiebedarf steigt entsprechend. Gaskraftwerke wie dieses sind entscheidend, um die Lücke zwischen der Nachfrage und der Erzeugung von Elektrizität zu schließen und gleichzeitig die Abhängigkeit von umweltschädlicheren Brennstoffen zu verringern. Die Anlage trägt zur Stabilität des Stromnetzes bei und ermöglicht eine zuverlässige Stromversorgung für Haushalte und Industrien in der Region.

Die Umweltwirkungen des Kashipur Sravanthi Power Station sind im Vergleich zu Kohlekraftwerken deutlich geringer. Dennoch gibt es Herausforderungen im Hinblick auf die Förderung und den Transport von Erdgas, die potenzielle Umweltauswirkungen mit sich bringen können. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, auch wenn es sich um Erdgas handelt, bleibt ein Thema, das in der Diskussion um die Energiewende in Indien berücksichtigt werden muss. Die Anlage wird regelmäßig auf ihre Emissionen und ihren ökologischen Fußabdruck überwacht, um sicherzustellen, dass sie die Umweltauflagen erfüllt.

Regional betrachtet hat das Kashipur Sravanthi Power Station nicht nur Auswirkungen auf die Energieversorgung, sondern auch auf die wirtschaftliche Entwicklung der Umgebung. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung lokaler Unternehmen trägt die Anlage zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei. Zudem fördert sie Investitionen in Infrastruktur und Dienstleistungen, die für die Menschen vor Ort von Bedeutung sind. Insgesamt stellt das Kashipur Sravanthi Power Station einen integralen Bestandteil der indischen Energieinfrastruktur dar und symbolisiert den Übergang zu saubereren Energiequellen im Land.

IndienEnergieprofil
1,805
Gesamtanlagen
513.9 GW
Gesamtkapazität
CoalGasHydroSolar
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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