KAKRAPARA ist ein Kernkraftwerk in Indien. Es hat eine installierte Leistung von 440 MW, die aus Kernenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1993 in Betrieb genommen.
33 Jahre alt
Indien, Asia
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Indien- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Kakrapara Kernkraftwerk, mit einer installierten Leistung von 440 MW, befindet sich im Bundesstaat Gujarat in Indien und wurde 1993 in Betrieb genommen. Als eines der bedeutendsten Kernkraftwerke des Landes spielt es eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung Indiens, insbesondere in einer Zeit, in der das Land bestrebt ist, seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu erhöhen. Das Kraftwerk nutzt Uran als Brennstoff, der in Form von Uranoxidpellets vorliegt. Diese Pellets werden in Brennstäbe verpackt und in einem Druckwasserreaktor eingesetzt, der die Kernspaltung zur Erzeugung von Wärme nutzt. Diese Wärme wird dann zur Erzeugung von Dampf verwendet, der Turbinen antreibt und somit elektrische Energie erzeugt. Der Einsatz von Kernenergie ermöglicht eine hohe Energieausbeute mit relativ geringen Treibhausgasemissionen im Vergleich zu konventionellen Kohle- oder Gaskraftwerken. Dies ist besonders wichtig für Indien, das sich mit den Herausforderungen des Klimawandels und der Luftverschmutzung auseinandersetzt. Das Kakrapara Kraftwerk trägt nicht nur zur Verringerung der CO2-Emissionen bei, sondern auch zur Diversifizierung des Energiemixes des Landes. Durch die Bereitstellung stabiler und zuverlässiger Energie unterstützt es das wirtschaftliche Wachstum und die Entwicklung in der Region Gujarat, die als industrielles Zentrum Indiens gilt. Das Kraftwerk hat auch eine wichtige soziale Komponente, indem es Arbeitsplätze schafft und die lokale Infrastruktur stärkt. Trotz der Vorteile der Kernenergie ist das Kakrapara Kraftwerk nicht ohne Herausforderungen. Sicherheitsbedenken und die Entsorgung von radioaktivem Abfall sind kritische Themen, die laufend adressiert werden müssen. Die indische Regierung hat jedoch umfassende Sicherheitsprotokolle und -standards etabliert, um potenzielle Risiken zu minimieren. In den letzten Jahren hat Indien seine Kernenergiepolitik weiter vorangetrieben, um die Kapazität zu erhöhen und neue Kernkraftwerke zu entwickeln. Das Kakrapara Kernkraftwerk bleibt ein zentraler Bestandteil dieser Strategie, da es die technologische Kompetenz Indiens im Bereich der Kernenergie demonstriert und das Land auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Energiezukunft unterstützt.
Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).
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