Das Kernkraftwerk Krümmel, das in Deutschland liegt, spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes als bedeutender Beitrag zur Erzeugung von Kernenergie. Mit einer erheblichen Kapazität von 1402 MW ist diese Anlage unerlässlich, um den Strombedarf Deutschlands zu decken und gleichzeitig den Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem zu unterstützen. In Betrieb genommen im Jahr 1974, ist das Werk ein Grundpfeiler der Aktivitäten von Vattenfall und verkörpert fortschrittliche Kerntechnologie, die eine effiziente Stromproduktion gewährleistet. Das Kernkraftwerk Krümmel befindet sich an den Koordinaten 53.4100, 10.4089 und ist strategisch in der Nähe von Hamburg platziert, was es ihm ermöglicht, einen großen Teil des lokalen Stromnetzes mit zuverlässiger und stabiler Energie zu versorgen. Seine Kerntechnologie verwendet Druckwasserreaktorsysteme, die für ihre Sicherheit und Effizienz bekannt sind und zu einer signifikanten Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen beitragen. Während Deutschland weiterhin seine Energiepolitik in Richtung erneuerbarer Quellen und weg von Kohle verschiebt, bleibt das Kernkraftwerk Krümmel ein zentrales Asset, das Grundlaststrom liefert und das Netz während des Übergangs stabilisiert. Dieses Werk unterstützt nicht nur die Energiebedürfnisse der umliegenden Region, sondern trägt auch zu Deutschlands umfassenderen Klimazielen bei und zeigt die Bedeutung der Kernkraft in einem ausgewogenen Energiemix.
1.40 GW
52 Jahre alt
Deutschland, Europe
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Deutschland- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Krümmel Kernkraftwerk ist ein Kernkraftwerk in Deutschland mit einer installierten Leistung von 1402 MW. Es befindet sich in der Nähe von Geesthacht in Schleswig-Holstein und wurde 1974 in Betrieb genommen. Der Betreiber des Kraftwerks ist die Vattenfall GmbH, ein führendes Unternehmen im Bereich der Energieversorgung in Deutschland. Das Kraftwerk spielt eine bedeutende Rolle in der deutschen Energieversorgung, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage nach elektrischer Energie. Es ist in der Lage, einen erheblichen Teil des regionalen Strombedarfs zu decken und trägt zur Stabilität des deutschen Stromnetzes bei. Die Verwendung von Kernenergie im Krümmel Kraftwerk erfolgt durch den Einsatz von Uran als Brennstoff. Uran wird in Form von Brennelementen verarbeitet, die in einem Kernreaktor eingesetzt werden. Bei der Kernspaltung von Uran erzeugt das Kraftwerk große Mengen an Wärme, die zur Dampferzeugung und anschließenden Stromerzeugung genutzt wird. Die Effizienz und Kapazität des Krümmel Kernkraftwerks machen es zu einer wichtigen Quelle für die Grundlastversorgung in Deutschland. In Bezug auf die Umwelt hat das Krümmel Kernkraftwerk sowohl Vor- als auch Nachteile. Einerseits produziert es bei der Stromerzeugung keine CO2-Emissionen, was zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes beiträgt und somit positive Auswirkungen auf den Klimaschutz hat. Andererseits gibt es Bedenken hinsichtlich der langfristigen Lagerung von radioaktivem Abfall, der bei der Nutzung von Kernenergie entsteht. Diese Problematik ist ein zentrales Thema in der Debatte über die Nachhaltigkeit der Kernenergie. Regional betrachtet hat das Krümmel Kernkraftwerk eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Es schafft Arbeitsplätze in der Region und fördert die lokale Wirtschaft durch die Bereitstellung von Dienstleistungen und Zulieferungen. Zudem ist es ein bedeutender Bestandteil der Infrastruktur zur Energieversorgung in Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Trotz der Herausforderungen und Bedenken im Zusammenhang mit der Kernenergie bleibt das Krümmel Kernkraftwerk ein zentraler Akteur im deutschen Energiesystem und spielt eine Rolle im Übergang zu einer nachhaltigen Energiezukunft.
Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).
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