Die Anlage Kraftwerk Scholven ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Deutschland auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 690 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von coal zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Uniper Kraftwerke, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 1972 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Deutschland nimmt Kraftwerk Scholven den #31-Platz unter allen in Betrieb befindlichen coal-Kraftwerken ein. Seine 690 MW-Kapazität stellt einen 1,14 %-Anteil der gesamten installierten coal-Erzeugungskapazität von Deutschland dar, die derzeit bei 60.666 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche coal-Anlage in Deutschland ist die Niederaussem power station mit einer Leistung von 3.430 MW, wodurch die Kraftwerk Scholven im Vergleich etwa 5,0 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,4545 % der gesamten Erzeugungskapazität von Deutschland von 151.803 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für coal-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 55 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.324.420 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 831.105 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 51,6002° Breitengrad und 7,0079° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört KW Voerde (coal, 1.390 MW), KW Walsum (coal, 1.200 MW), Kraftwerk Lausward (gas, 825 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Deutschland.
54 Jahre alt
Deutschland, Europe
Standort
Estimates based on Coal emission factor (820 g CO₂/kWh) and capacity factor (55%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Coal
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Deutschland- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Scholven: Eine Analyse des Kohlekraftwerks in Deutschland
Das Kraftwerk Scholven ist ein bedeutendes Kohlekraftwerk in Deutschland mit einer installierten Leistung von 690 Megawatt (MW). Es befindet sich in der Region Gelsenkirchen im Bundesland Nordrhein-Westfalen und wird von Uniper Kraftwerke betrieben, einem wichtigen Akteur in der deutschen Energieversorgung. Das Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle in der Energieerzeugung des Landes, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage, und trägt zur Stabilität des deutschen Stromnetzes bei. Die Hauptnutzung von Kohle als Brennstoff erfolgt im Kontext einer Übergangsphase von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energiequellen. Das Kraftwerk Scholven nutzt Steinkohle, die aufgrund ihrer hohen Energiedichte und Verfügbarkeit eine bewährte Wahl für die Energieproduktion darstellt. Steinkohle hat im Vergleich zu anderen Brennstoffen wie Erdgas eine höhere Kohlenstoffintensität, was bedeutet, dass ihr Einsatz zur Stromerzeugung mit höheren Treibhausgasemissionen verbunden ist. Dies hat in den letzten Jahren zu intensiven Diskussionen über die Umweltverträglichkeit von Kohlekraftwerken geführt. In Deutschland wird die Energiewende vorangetrieben, mit dem Ziel, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die CO2-Emissionen zu senken. In diesem Kontext spielt das Kraftwerk Scholven eine ambivalente Rolle: Es sichert einerseits die Energieversorgung, während es andererseits durch seine Emissionen zur globalen Erwärmung beiträgt. Das Kraftwerk hat in der Vergangenheit Investitionen in moderne Technologien für die Emissionskontrolle getätigt, um die Umweltauswirkungen zu minimieren. Dennoch steht es unter dem Druck der politischen und öffentlichen Meinung, die eine schnellere Abkehr von der Kohlenutzung fordert. In der regionalen Betrachtung ist das Kraftwerk Scholven von großer Bedeutung für die lokale Wirtschaft und die Arbeitsplätze. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der industriellen Infrastruktur in Gelsenkirchen und Umgebung, und seine Schließung würde erhebliche Auswirkungen auf die Energieversorgung und die Arbeitsplätze in der Region haben. Trotz der Herausforderungen, die mit der Nutzung fossiler Brennstoffe verbunden sind, bleibt das Kraftwerk Scholven ein zentraler Bestandteil der deutschen Energieerzeugung, während das Land gleichzeitig bestrebt ist, den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen zu vollziehen.
Deutschland — Energieprofil
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Kohlekraftwerke: Eine umfassende Betrachtung der Energiegewinnung aus Kohle
Kohle ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Energiequellen zur Stromerzeugung. Weltweit gibt es etwa 2608 Kohlekraftwerke in 74 Ländern mit einer Gesamtkapazität von 2257,3 GW. Diese Kraftwerke nutzen den thermischen Prozess, bei dem Kohle verbrannt wird, um Wärme zu erzeugen. Diese Wärme wird verwendet, um Wasser zu Dampf zu erhitzen, der dann Turbinen antreibt, um elektrische Energie zu erzeugen. Der Prozess umfasst mehrere Schritte, darunter die Verbrennung von Kohle, die Dampferzeugung, die Turbinenrotation und schließlich die Umwandlung der mechanischen Energie in elektrische Energie durch Generatoren.
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