Heizkraftwerk Süd— 647 MW Erdgas
Das Heizkraftwerk Süd ist ein Gaskraftwerk, das sich in Deutschland befindet. Es hat eine installierte Kapazität von 647 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird.
24 Jahre alt
Deutschland, Europe
- 70. größtes von 1.483 Kraftwerken in Deutschland
- Nr. 3.777 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 1.323 von 5.146 Erdgas-Kraftwerken weltweit
- 0,43% der installierten Leistung von Deutschland
24 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Erdgas-Flotte: 26,9 Jahre
E.ON Ruhrgas AG betreibt 1 Kraftwerke mit insgesamt 647 MW
170 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 17.405 MW
Quelle: OpenStreetMap
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Gas (490 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (45%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Deutschland- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Heizkraftwerk Süd: Ein bedeutendes Gaskraftwerk in Deutschland
Das Heizkraftwerk Süd ist ein modernes Gaskraftwerk in Deutschland mit einer installierten Leistung von 647 Megawatt. Es spielt eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes und ist ein wichtiger Bestandteil der deutschen Energiewende. Die Anlage nutzt Erdgas als Primärbrennstoff, was ihr ermöglicht, eine hohe Effizienz bei der Stromerzeugung zu erreichen. Erdgas ist bekannt für seine relativ niedrigen CO2-Emissionen im Vergleich zu Kohle und Öl, was es zu einer bevorzugten Wahl für die Übergangsphase hin zu erneuerbaren Energiequellen macht.
Technisch gesehen ist das Heizkraftwerk Süd mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die eine hohe Energieausbeute gewährleisten. Diese Turbinen nutzen den Brayton-Kreisprozess, bei dem Luft komprimiert, mit Erdgas vermischt und dann verbrannt wird, um einen Hochdruckstrom von Abgasen zu erzeugen, der die Turbinen antreibt. Die Abwärme, die bei diesem Prozess entsteht, wird zusätzlich zur Erzeugung von Fernwärme genutzt, was die Gesamtenergieeffizienz der Anlage weiter steigert. Diese Kombination aus Strom- und Wärmeerzeugung ist ein typisches Merkmal von Heizkraftwerken, das als Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet wird.
In Bezug auf die Umweltauswirkungen trägt das Heizkraftwerk Süd zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei, indem es fossile Brennstoffe mit geringeren Emissionen nutzt. Dennoch sind Gasverbrennungsanlagen nicht ohne Umweltbelastungen. Die Gewinnung und der Transport von Erdgas können zu Methanemissionen führen, die ein potentes Treibhausgas darstellen. Um die ökologischen Auswirkungen weiter zu minimieren, werden in Deutschland strenge Vorschriften und Technologien zur Überwachung und Reduzierung von Emissionen eingesetzt.
Regional betrachtet ist das Heizkraftwerk Süd von großer Bedeutung für die Energieversorgung in der Umgebung. Es sichert nicht nur die Grundlastversorgung, sondern unterstützt auch die Integration von erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarenergie in das Stromnetz. Durch seine Flexibilität kann das Kraftwerk den variierenden Strombedarf ausgleichen und somit die Stabilität des Netzes gewährleisten. Dies ist besonders wichtig, da die Erzeugung von erneuerbaren Energien oft wetterabhängig ist und nicht immer mit dem Verbrauch übereinstimmt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Heizkraftwerk Süd eine Schlüsselrolle in der deutschen Energieinfrastruktur spielt. Es kombiniert moderne Technologie mit einer effizienten Nutzung von Erdgas, um sowohl Strom als auch Wärme zu erzeugen und trägt gleichzeitig zur Reduzierung der Umweltauswirkungen im Vergleich zu traditionelleren fossilen Brennstoffen bei. Angesichts der Herausforderungen der Energiewende ist das Heizkraftwerk Süd ein Beispiel für den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen in Deutschland.
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