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Dormagen586,3 MW Erdgas

Gas

Die Anlage Dormagen ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Deutschland auf dem Kontinent Europa. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 586,3 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem RWE Generation SE, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2000 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Deutschland nimmt Dormagen den #13-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 586,3 MW-Kapazität stellt einen 1,90 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Deutschland dar, die derzeit bei 30.906 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Deutschland ist die Gersteinwerk mit einer Leistung von 2.004 MW, wodurch die Dormagen im Vergleich etwa 3,4 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,3862 % der gesamten Erzeugungskapazität von Deutschland von 151.803 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 2.054.395 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland jährlich 4 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 513.599 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 51,0791° Breitengrad und 6,8287° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Niederaussem power station (coal, 3.430 MW), Kraftwerk Niederaußem (coal, 3.133 MW), BoA 2 (coal, 2.100 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Deutschland.

Kapazität
586,3 MW
Inbetriebnahmejahr
2000

26 Jahre alt

Eigentümer
RWE Generation SE
Standort
51.0791°, 6.8287°

Deutschland, Europe

Standort

Koordinaten: 51.079100, 6.828700
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Carbon Footprint490 g CO₂/kWh
Annual CO₂
1.13 Mt
2311 GWh/year × 490 g/kWh
Cumulative CO₂
29.44 Mt
Over 26 years of operation
Closing Soon
2030
4 years remaining
Annual emissions equivalent to
246.2K
cars per year
151.0K
homes per year
51.5M
trees to offset

Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Deutschland
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

Gaskraftwerk Dormagen: Technische Details und regionale Bedeutung

Das Gaskraftwerk Dormagen, mit einer installierten Leistung von 586,3 MW, befindet sich in Deutschland und wird von der RWE Generation SE betrieben. Es wurde im Jahr 2000 in Betrieb genommen und spielt eine bedeutende Rolle im deutschen Energiesektor, insbesondere in der Stromerzeugung aus Erdgas. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als primäre Energiequelle, die sich durch ihre Flexibilität und Effizienz auszeichnet. Erdgas hat im Vergleich zu kohlenstoffintensiveren Brennstoffen wie Kohle eine niedrigere CO2-Emission pro erzeugter Energieeinheit, was es zu einer bevorzugten Wahl in einer Zeit des Wandels hin zu nachhaltigeren Energielösungen macht.

Technisch gesehen ist das Kraftwerk Dormagen mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die eine hohe Umwandlungseffizienz bieten. Diese Turbinen sind in der Lage, schnell auf Änderungen in der Stromnachfrage zu reagieren, was in einem zunehmend volatileren Energiemarkt von großer Bedeutung ist. Die Möglichkeit, die Stromproduktion bei Bedarf zu erhöhen oder zu verringern, macht das Kraftwerk zu einer wichtigen Komponente in einem Energiemix, der zunehmend auf erneuerbare Energien angewiesen ist. In Zeiten geringer Erzeugung aus Wind- und Solarenergie kann das Gaskraftwerk somit als flexibler Partner zur Stabilisierung des Netzes fungieren.

Die Umweltwirkungen des Gaskraftwerks Dormagen sind im Vergleich zu traditionellen Kohlekraftwerken geringer, da die Verbrennung von Erdgas weniger Schadstoffe wie Schwefeldioxid und Partikel emittiert. Dennoch bleibt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein Thema, insbesondere in Hinblick auf die Klimaziele Deutschlands. Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 erheblich zu reduzieren, was Fragen zur zukünftigen Rolle von Gaskraftwerken aufwirft. Im Kontext der Energiewende wird das Gaskraftwerk in Dormagen als Übergangslösung betrachtet, während der Fokus zunehmend auf der Integration von regenerativen Energiequellen und der Entwicklung von Speichersystemen liegt.

Regionale Bedeutung hat das Kraftwerk ebenfalls, da es nicht nur zur lokalen Stromversorgung beiträgt, sondern auch Arbeitsplätze in der Umgebung schafft. Es ist Teil der Energieinfrastruktur, die für die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum der Region von entscheidender Bedeutung ist. Die Nähe zu industriellen Zentren ermöglicht eine effiziente Energieversorgung, die für die ansässigen Unternehmen von Vorteil ist. In Anbetracht der Herausforderungen des Klimawandels und der Notwendigkeit, die Energieversorgung umzustellen, wird die Rolle des Gaskraftwerks Dormagen in den kommenden Jahren weiterhin von Bedeutung sein, sowohl für die regionale Wirtschaft als auch für die nationale Energiewende.

DeutschlandEnergieprofil

1.483
Gesamtanlagen
151.8 GW
Gesamtkapazität
CoalGasNuclearHydro
Top-Brennstoffe

Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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