Superphénix— 1.200 MW Kernkraft
Superphénix ist ein Kernkraftwerk in Frankreich. Es hat eine installierte Leistung von 1.200 MW, die aus Kernenergie erzeugt wird. Es wird von Électricité de France betrieben.
1.20 GW
30 Jahre alt
Frankreich, Europe
- 45. größtes von 2.195 Kraftwerken in Frankreich
- Nr. 1.870 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 297 von 514 Kernkraft-Kraftwerken weltweit
- 0,62% der installierten Leistung von Frankreich
30 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Kernkraft-Flotte: 38,1 Jahre
Électricité de France betreibt 53 Kraftwerke mit insgesamt 102.512 MW
128 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 19.156 MW
Quelle: Wikidata
Standort
Keine direkten Emissionen
Superphénix ist ein nuclear-Kraftwerk und erzeugt jährlich etwa 8935 GWh sauberen Strom ohne direkte CO₂-Emissionen im Betrieb.
Lebenszyklusemissionen: ~12 g CO₂/kWh (Herstellung, Transport, Rückbau)
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Nuclear
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Frankreich- Kontinent
- Europe
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Superphénix: Ein bedeutendes Kernkraftwerk in Frankreich
Das Kernkraftwerk Superphénix, mit einer installierten Leistung von 1200 MW, befindet sich in Frankreich und wird von Électricité de France (EDF) betrieben. Es ist ein bedeutendes Beispiel für die Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung und spielt eine wichtige Rolle im Energiesektor des Landes. Frankreich ist bekannt für seine umfangreiche Nutzung von Kernenergie, die etwa 70 % des nationalen Strombedarfs deckt. Superphénix, als eines der größten Kernkraftwerke, trägt entscheidend zur Stabilität und Versorgungssicherheit des französischen Stromnetzes bei.
Superphénix nutzt als Brennstoff Plutonium, das aus der Wiederaufbereitung von abgebrannten Brennelementen gewonnen wird. Diese Technologie, bekannt als schnelles Brüterkraftwerk, ermöglicht es, mehr Brennstoff zu erzeugen, als verbraucht wird, was die Effizienz des Kraftwerks erhöht. Das Prinzip der schnellen Brütertechnologie beruht auf der Verwendung von schnellem Neutronenfluss, um Uran-238 in Plutonium-239 umzuwandeln. Dies stellt einen innovativen Ansatz dar, um den Brennstoffkreislauf in der Kernenergie zu schließen und die Abhängigkeit von begrenzten Uranressourcen zu verringern.
Die Umweltwirkungen von Superphénix sind sowohl positiv als auch negativ. Einerseits produziert das Kraftwerk während des Betriebs keine CO2-Emissionen, was es zu einer umweltfreundlicheren Alternative zu fossilen Brennstoffen macht und zur Reduzierung des Treibhauseffekts beiträgt. Andererseits gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Entsorgung radioaktiver Abfälle. Die langfristige Lagerung und der Umgang mit hochradioaktiven Materialien erfordern strenge Sicherheitsstandards und technische Lösungen, um Umweltrisiken zu minimieren.
Regional hat Superphénix eine erhebliche Bedeutung für die Wirtschaft und die Energieversorgung. Es schafft Arbeitsplätze in der Umgebung und ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Infrastruktur. Darüber hinaus fördert das Kraftwerk die technologische Entwicklung im Bereich der Kernenergie und zieht Fachkräfte und Unternehmen an, die sich mit innovativen Lösungen im Energiesektor beschäftigen. Trotz seiner Herausforderungen bleibt Superphénix ein zentraler Akteur in der französischen Energiepolitik, die auf nachhaltige und sichere Energiequellen abzielt.
Insgesamt stellt Superphénix ein bedeutendes Beispiel für die Herausforderungen und Chancen dar, die mit der Nutzung von Kernenergie verbunden sind. Es zeigt, wie moderne Technologien zur effizienten Nutzung von Brennstoffen beitragen können, während gleichzeitig die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Abfällen unterstrichen wird.
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