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Flamanville Nuclear Power Plant4,280 MW Nuclear

Nuclear

Das Kernkraftwerk Flamanville in Frankreich ist ein bedeutender Beitrag zur Energieversorgung des Landes und verfügt über eine Kapazität von 4280 MW. Diese Kernkraftwerksanlage wird unter der Aufsicht von Électricité de France (EDF) betrieben und befindet sich bei den Koordinaten 49.5372° N und -1.8825° W, auf der malerischen Halbinsel Cotentin in der Normandie. Als eines der Schlüsselelemente im Energiemix Frankreichs unterstreicht das Flamanville-Kraftwerk das Engagement der Nation für kohlenstoffarme Energiequellen und Energieunabhängigkeit. In Betrieb genommen mit dem Ziel, die nuklearen Fähigkeiten Frankreichs zu verbessern, nutzt das Flamanville-Kraftwerk fortschrittliche Technologie des Druckwasserreaktors (PWR), die für ihre Effizienz und Sicherheit in der Stromerzeugung bekannt ist. Diese Technologie ermöglicht es der Flamanville-Anlage, große Mengen zuverlässigen Stroms zu erzeugen, was zur Stabilität des nationalen Stromnetzes beiträgt, das eines der zuverlässigsten in Europa ist. Der Betriebsrahmen von Flamanville ist besonders wichtig, da Frankreich stark auf Kernenergie für einen erheblichen Teil seines Strombedarfs angewiesen ist, der mehr als 70 % der nationalen Erzeugung ausmacht. In einer Region mit einer starken Industrie und einer wachsenden Bevölkerung spielt das Kernkraftwerk Flamanville eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der lokalen Energiebedürfnisse und der Förderung nachhaltiger Energiepraktiken. Der in Flamanville erzeugte Strom versorgt nicht nur Haushalte und Unternehmen, sondern unterstützt auch die regionale wirtschaftliche Aktivität und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den umliegenden Gebieten. Darüber hinaus ist das Flamanville-Kraftwerk im Kontext von Frankreichs Energiepolitik von Bedeutung, die darauf abzielt, die nukleare Flotte zu erhalten und zu modernisieren, während neue Technologien und Innovationen in der Energieerzeugung erkundet werden. Während Frankreich weiterhin die Herausforderungen des Energiewandels und des Klimawandels bewältigt, steht das Kernkraftwerk Flamanville als Beweis für das Engagement des Landes für nachhaltige Energie und gewährleistet eine zuverlässige und sichere Stromversorgung für zukünftige Generationen.

Kapazität
4,280 MW

4.28 GW

Inbetriebnahmejahr
2016

10 Jahre alt

Eigentümer
Électricité de France
Standort
49.5372°, -1.8825°

Frankreich, Europe

Standort
Koordinaten: 49.537222, -1.882500
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Nuclear
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Frankreich
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Flamanville Kernkraftwerk in Frankreich: Technische Details und regionale Bedeutung

Das Flamanville Kernkraftwerk ist ein bedeutendes Atomkraftwerk in Frankreich, das eine installierte Nettokapazität von 4280 Megawatt (MW) aufweist. Es befindet sich in der Normandie, direkt an der Küste des Ärmelkanals, und wird von der französischen Elektrizitätsgesellschaft Électricité de France (EDF) betrieben. Das Kraftwerk spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes, indem es einen erheblichen Teil des nationalen Strombedarfs deckt und zur Stabilität des französischen Stromnetzes beiträgt.

Das Flamanville Kernkraftwerk verwendet eine fortschrittliche Technologie zur Energieerzeugung aus Kernspaltung, wobei die spezifische Brennstoffart in den verfügbaren Informationen nicht näher spezifiziert ist. Es ist jedoch bekannt, dass die meisten französischen Kernkraftwerke mit Uran betrieben werden, wobei angereichertes Uran als Brennstoff dient. Dieser Brennstofftyp ermöglicht eine hohe Effizienz in der Energieerzeugung und trägt dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Die Verwendung von Kernenergie hat auch Auswirkungen auf die nationale Strategie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, da die Energieerzeugung aus Kernkraft praktisch keine CO2-Emissionen verursacht.

Die Umweltwirkungen des Flamanville Kernkraftwerks sind ein wichtiges Thema in der öffentlichen Diskussion. Während die Kernenergie als relativ sauber gilt, birgt sie auch Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Entsorgung von radioaktiven Abfällen und den potenziellen Risiken von Störfällen. In den letzten Jahren gab es in Frankreich Bedenken hinsichtlich der Sicherheit älterer Kernkraftwerke und der Notwendigkeit, die Infrastruktur regelmäßig zu überprüfen und zu modernisieren. Das Flamanville Kraftwerk ist Teil eines umfassenden französischen Programms zur Sicherstellung der Sicherheit und Effizienz von Kernkraftwerken.

Regionale Bedeutung hat das Flamanville Kernkraftwerk nicht nur aufgrund seiner Energieproduktion, sondern auch durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung der lokalen Wirtschaft. Das Kraftwerk bietet zahlreiche Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen, von Ingenieurwesen bis hin zu Wartung und Betrieb. Darüber hinaus hat die Präsenz des Kraftwerks positive Auswirkungen auf die Infrastrukturentwicklung und die lokale Gemeinschaft, da Investitionen in die Region häufig auch in Form von sozialen Projekten und Umweltinitiativen erfolgen.

Insgesamt ist das Flamanville Kernkraftwerk ein wichtiger Bestandteil des französischen Energiesystems, das die Balance zwischen Energiebedarf, Umweltverantwortung und regionaler Entwicklung zu gewährleisten versucht. Mit seiner hohen Kapazität und den fortschrittlichen Technologien spielt es eine Schlüsselrolle in den Bemühungen Frankreichs, eine nachhaltige und sichere Energiezukunft zu gestalten.

FrankreichEnergieprofil
2,195
Gesamtanlagen
243.4 GW
Gesamtkapazität
NuclearWindHydroCoal
Top-Brennstoffe
Nukleare Energieerzeugung: Technologie, Vor- und Nachteile sowie Zukunftsausblick

Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).

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