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Centre Nucléaire de Production d'Electricité de Cattenom5,200 MW Nuclear

Nuclear

Centre Nucléaire de Production d'Electricité de Cattenom ist ein 5,200 MW nuclear Kraftwerk in Frankreich. Inbetriebnahme im Jahr 1986. Besitzt von EDF.

Kapazität
5,200 MW

5.20 GW

Inbetriebnahmejahr
1986

40 Jahre alt

Eigentümer
EDF
Standort
49.4171°, 6.2197°

Frankreich, Europe

Standort
Koordinaten: 49.417059, 6.219671
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Nuclear
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Frankreich
Kontinent
Europe
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Centre Nucléaire de Production d'Electricité de Cattenom: Ein bedeutendes Kernkraftwerk in Frankreich

Das Centre Nucléaire de Production d'Electricité de Cattenom (CNPE) ist ein Kernkraftwerk mit einer installierten Leistung von 5200 MW, das sich im Nordosten Frankreichs, in der Nähe der Stadt Cattenom, befindet. Das Kraftwerk wurde 1986 in Betrieb genommen und gehört dem französischen Energieversorger Électricité de France (EDF). Als eines der größten Kernkraftwerke in Frankreich spielt Cattenom eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung des Landes und trägt erheblich zur Stabilität des französischen Stromnetzes bei. Frankreich ist bekannt für seinen hohen Anteil an Kernenergie, der mehr als 70 Prozent der gesamten Elektrizität des Landes ausmacht. In diesem Kontext ist das CNPE ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Energieinfrastruktur und unterstützt die Bemühungen Frankreichs, seine Klimaziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

Das Kraftwerk nutzt Uran als Brennstoff, das in Form von Uranoxid (UO2) vorliegt. Der Brennstoffprozess umfasst die Anreicherung von natürlichem Uran, das dann in Brennstäben angeordnet wird. Diese Brennstäbe werden in einem Druckwasserreaktor (PWR) verwendet, der die Wärme erzeugt, die zur Erzeugung von Dampf dient, der wiederum Turbinen antreibt, um Elektrizität zu erzeugen. Die Nutzung von Kernenergie hat den Vorteil, dass sie eine hohe Energieausbeute pro Gewichtseinheit Brennstoff bietet und gleichzeitig relativ geringe Mengen an Treibhausgasemissionen verursacht, was sie zu einer wichtigen Option für die Reduzierung der globalen Erwärmung macht.

Die Umweltauswirkungen des CNPE sind ein komplexes Thema. Während der Betrieb des Kernkraftwerks im Vergleich zu fossilen Brennstoffen deutlich geringere CO2-Emissionen verursacht, gibt es dennoch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Entsorgung von radioaktivem Abfall. EDF hat umfassende Sicherheitsmaßnahmen implementiert, um das Risiko von Unfällen zu minimieren. Zudem werden die Abwässer des Kraftwerks in den Moselfluss geleitet, was zu Diskussionen über die Auswirkungen auf die lokale Wasserqualität und die Tierwelt führt. Es ist wichtig, dass die Betreiber und die Behörden die Umweltüberwachung kontinuierlich durchführen, um potentielle negative Auswirkungen zu identifizieren und zu minimieren.

Regional hat das CNPE eine große Bedeutung, da es nicht nur zur Energieversorgung beiträgt, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze in der Umgebung schafft und der lokalen Wirtschaft zugutekommt. Die Bevölkerung ist in der Regel in die Diskussionen über Sicherheitsaspekte und Umweltauswirkungen eingebunden, was zu einem gewissen Maß an Sensibilisierung und Engagement führt. Das Kraftwerk ist somit nicht nur ein technisches Bauwerk, sondern auch ein wichtiger Akteur im sozialen und wirtschaftlichen Gefüge der Region.

FrankreichEnergieprofil
2,195
Gesamtanlagen
243.4 GW
Gesamtkapazität
NuclearWindHydroCoal
Top-Brennstoffe
Nukleare Energieerzeugung: Technologie, Vor- und Nachteile sowie Zukunftsausblick

Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).

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