Das Hochdamm-Kraftwerk in Ägypten ist eine bedeutende hydroelektrische Anlage, die eine entscheidende Rolle in der Energieerzeugungsstrategie des Landes spielt. In Betrieb genommen im Jahr 1967, verfügt dieses dammbasierte Kraftwerk über eine Kapazität von 2100 MW und ist damit eine der größten Quellen erneuerbarer Energie in Ägypten. Die Koordinaten 23.9721, 32.8828 zeigen, dass sich der Hochdamm entlang des Nils befindet, der eine stetige Wasserversorgung für die hydroelektrische Erzeugung bietet. Diese strategische Lage unterstützt nicht nur das lokale Netz, sondern verbessert auch die Bewässerungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen, was die vielseitige Bedeutung des Damms für die Region unterstreicht. Während Ägypten weiterhin auf Energievielfalt und Nachhaltigkeit setzt, bleibt das Hochdamm-Kraftwerk ein wichtiges Asset im nationalen Energiemix und deckt einen erheblichen Teil des Strombedarfs des Landes. Die Anlage veranschaulicht das Potenzial der hydroelektrischen Energie zur Sicherung der Energieversorgung, insbesondere in einer Region, in der die klimatischen Bedingungen zuverlässige Energiequellen erfordern. Ihr Betriebskontext ist eng mit nationalen Politiken verbunden, die darauf abzielen, die Energieunabhängigkeit zu stärken und die wirtschaftliche Entwicklung durch erneuerbare Energiequellen voranzutreiben.
2.10 GW
59 Jahre alt
Ägypten, Africa
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Ägypten- Kontinent
- Africa
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Der Hochstaudamm, auch bekannt als Aswan-Hochstaudamm, ist ein bedeutendes Wasserkraftwerk in Ägypten mit einer installierten Leistung von 2100 MW. Das Kraftwerk wurde 1967 in Betrieb genommen und hat sich seitdem als essentielles Element im ägyptischen Energiesektor etabliert. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Stromversorgung des Landes, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage, und trägt dazu bei, die Energieunabhängigkeit Ägyptens zu stärken. Der Damm staut den Nil auf und nutzt die Wasserkraft zur Stromerzeugung, was ihn zu einer der größten und bedeutendsten hydroelektrischen Anlagen in Afrika macht.
Der Hochstaudamm nutzt die hydroelektrische Energie, eine Form der erneuerbaren Energie, die auf der Umwandlung von Wasserströmungen in elektrische Energie basiert. Im Fall des Hochstaudamms wird Wasser durch Turbinen geleitet, wodurch mechanische Energie erzeugt wird, die in elektrische Energie umgewandelt wird. Dieses Verfahren ist nicht nur effizient, sondern auch umweltfreundlich, da es keine direkten CO2-Emissionen verursacht. Die Nutzung von Wasser als primäre Energiequelle minimiert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und trägt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei.
Dennoch ist der Hochstaudamm nicht ohne Umweltauswirkungen. Der Bau des Damms führte zur Schaffung eines großen Stausees, dem Nassersee, der das Ökosystem des Nils und die umliegenden Lebensräume erheblich veränderte. Die Ansammlung von Wasser führte zur Überflutung fruchtbarer Ackerflächen und der Vertreibung zahlreicher Anwohner. Zudem hat die Veränderung des natürlichen Wasserflusses Auswirkungen auf die Fischpopulationen und die Biodiversität im Nil. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden verschiedene Umweltschutzmaßnahmen und Programme zur Wiederherstellung der lokalen Ökosysteme ins Leben gerufen.
Regionale Bedeutung hat der Hochstaudamm nicht nur für Ägypten, sondern auch für die angrenzenden Länder. Er spielt eine wichtige Rolle in der Wasserbewirtschaftung des Nils, der für viele Länder in Nordostafrika von entscheidender Bedeutung ist. Durch die Regulierung des Wasserflusses kann der Damm dazu beitragen, Überschwemmungen zu verhindern und die Wasserversorgung für landwirtschaftliche Zwecke zu sichern. Dies ist besonders wichtig, da die Landwirtschaft in der Region stark von den Wasserressourcen des Nils abhängt. Der Hochstaudamm ist somit nicht nur ein technisches Wunderwerk, sondern auch ein Schlüsselfaktor für die wirtschaftliche Stabilität und das ökologische Gleichgewicht in Ägypten und darüber hinaus.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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