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Ataqa-Kraftwerk1,240 MW Gas

Gas

Das Ataqa Power Station ist ein Gaskraftwerk in Ägypten. Es hat eine installierte Kapazität von 1.240 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Es wird von der East Delta Electricity Production Company betrieben.

Kapazität
1,240 MW

1.24 GW

Inbetriebnahmejahr
1996

30 Jahre alt

Eigentümer
East Delta Electricity Production Company
Standort
29.9354°, 32.4723°

Ägypten, Africa

Standort
Koordinaten: 29.935444, 32.472250
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Ägypten
Kontinent
Africa
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Ataqa Kraftwerk: Ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in Ägypten

Das Ataqa Kraftwerk, mit einer installierten Leistung von 1240 MW, spielt eine entscheidende Rolle in der ägyptischen Energieerzeugung und ist eine der wichtigsten Anlagen des Landes. Eigentümer ist die East Delta Electricity Production Company, die für die Stromversorgung in der Region verantwortlich ist. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, was es zu einer modernen und relativ umweltfreundlichen Energiequelle im Vergleich zu kohlebasierten Anlagen macht.

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der hauptsächlich aus Methan besteht und bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen erzeugt als Öl oder Kohle. In Ägypten spielt Erdgas eine zentrale Rolle in der Energieerzeugung, da es sowohl in der Industrie als auch im Haushaltssektor weit verbreitet ist. Das Ataqa Kraftwerk trägt dazu bei, die Abhängigkeit von teureren und umweltschädlicheren Brennstoffen zu verringern, indem es eine kosteneffiziente und zuverlässige Energiequelle bereitstellt.

Technisch gesehen ist das Kraftwerk mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die hohe Effizienz und Leistung bieten. Diese Turbinen nutzen die Abwärme von Verbrennungsprozessen, um zusätzliche Energie zu erzeugen, was die Betriebskosten senkt und die Gesamtenergieeffizienz erhöht. Die Nutzung von Erdgas als Brennstoff ermöglicht zudem eine schnellere Reaktionszeit bei Schwankungen im Strombedarf, was für die Stabilität des nationalen Stromnetzes von Bedeutung ist.

In Bezug auf die Umwelt hat das Ataqa Kraftwerk eine geringere Umweltbelastung im Vergleich zu konventionellen Kohlekraftwerken. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Emissionen von Stickoxiden und anderen Schadstoffen, die bei der Verbrennung von Erdgas entstehen können. Die ägyptische Regierung hat sich verpflichtet, die Umweltstandards zu verbessern und die Emissionen in den kommenden Jahren weiter zu reduzieren, was auch die Effizienz und Umweltfreundlichkeit von Anlagen wie dem Ataqa Kraftwerk betrifft.

Regional betrachtet ist das Ataqa Kraftwerk von großer Bedeutung für die Stabilität der Energieversorgung in Ägypten, insbesondere in Zeiten steigender Nachfrage. Die Anlage unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern trägt auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei. Zudem ist sie ein wichtiger Bestandteil der nationalen Strategie zur Diversifizierung der Energiequellen und zur Förderung nachhaltiger Energietechnologien. In Anbetracht der wachsenden Bevölkerung und der zunehmenden industriellen Aktivitäten in Ägypten wird die Rolle des Ataqa Kraftwerks in der zukünftigen Energieversorgung des Landes von entscheidender Bedeutung sein.

ÄgyptenEnergieprofil
155
Gesamtanlagen
138.3 GW
Gesamtkapazität
GasHydroNuclearSolar
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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