Die Anlage Abu Qir Steam Power Station ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Ägypten auf dem Kontinent Afrika. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 2.235,3 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem West Delta Electricity Production Company, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2010 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Ägypten nimmt Abu Qir Steam Power Station den #17-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 2.235,3 MW-Kapazität stellt einen 1,84 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von Ägypten dar, die derzeit bei 121.657 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in Ägypten ist die Burullus Power Plant mit einer Leistung von 4.800 MW, wodurch die Abu Qir Steam Power Station im Vergleich etwa 2,1 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 1,6162 % der gesamten Erzeugungskapazität von Ägypten von 138.304 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 7.832.491 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Ägypten jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 2.610.830 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 31,2695° Breitengrad und 30,1426° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Abu Kir (gas, 2.236 MW), Abu Qir Power Plant (gas, 2.235 MW), El-Atf (gas, 750 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Ägypten.
2.24 GW
16 Jahre alt
Ägypten, Africa
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Ägypten- Kontinent
- Africa
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Die Abukir-Gaskraftanlage in Ägypten: Technische Details und regionale Bedeutung
Die محطة أبوقير البخارية, auch bekannt als die Abukir-Gaskraftanlage, ist eine bedeutende Energieerzeugungsanlage in Ägypten mit einer installierten Leistung von 2235,3 MW. Diese moderne Kraftwerksanlage wird von der West Delta Electricity Production Company betrieben und spielt eine entscheidende Rolle in der ägyptischen Energieversorgung. Der Einsatz von Erdgas als Hauptbrennstoff ist ein zentraler Aspekt dieser Anlage. Erdgas gilt als eine der saubereren Energiequellen im Vergleich zu Kohle oder Öl, da es bei der Verbrennung geringere Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen freisetzt. Dies trägt zur Reduzierung der Luftverschmutzung und zur Bekämpfung des Klimawandels bei, was besonders wichtig ist für ein Land wie Ägypten, das vor großen ökologischen Herausforderungen steht.
Die Abukir-Gaskraftanlage ist nicht nur eine der größten in Ägypten, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der nationalen Energiepolitik. Ägypten hat sich zum Ziel gesetzt, seine Energiestruktur diversifizierter und nachhaltiger zu gestalten, um den wachsenden Energiebedarf der Bevölkerung und der Industrie zu decken. Mit einer Kapazität von über 2200 MW leistet die Abukir-Anlage einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität des ägyptischen Stromnetzes und hilft, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig in Zeiten hoher Nachfrage, wie während der Sommermonate, wenn die Nutzung von Klimaanlagen und anderen elektrischen Geräten steigt.
Technisch gesehen nutzt die Abukir-Anlage moderne Technologien zur Gasverstromung, die eine hohe Effizienz und Flexibilität bieten. Die Anlage ist in der Lage, schnell auf Veränderungen im Strombedarf zu reagieren, was sie zu einem wichtigen Bestandteil des Erzeugungsmixes macht. Dies ist besonders relevant in einem Land, in dem erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie zunehmend integriert werden müssen. Die Fähigkeit, bei Bedarf schnell zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen, ist entscheidend für die Integration dieser variablen Energiequellen.
In Bezug auf die Umwelt hat die Abukir-Gaskraftanlage einige Vorteile, bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Während die Emissionen aufgrund der Nutzung von Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen reduziert sind, bleibt der Bedarf an einer nachhaltigen Energiezukunft. Ägypten hat sich verpflichtet, seinen CO2-Ausstoß zu verringern und die Nutzung erneuerbarer Energien zu erhöhen, was bedeutet, dass Anlagen wie Abukir möglicherweise in Zukunft in ein umfassenderes Energiesystem integriert werden müssen.
Regional hat die Abukir-Gaskraftanlage auch eine bedeutende wirtschaftliche und soziale Rolle. Sie schafft Arbeitsplätze und fördert die lokale Wirtschaft durch die Bereitstellung von Energie für Industrie und Haushalte. Die zuverlässige Energieversorgung ist ein Schlüsselfaktor für das Wachstum und die Entwicklung in Ägypten und unterstützt das Land auf seinem Weg zu einer diversifizierten und nachhaltigen Wirtschaft.
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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