Máximo Gómez (Mariel) ist ein Ölkraftwerk in Kuba. Es hat eine installierte Kapazität von 450 MW, die aus Ölenergie erzeugt wird. Es wird von Unión Eléctrica betrieben.
16 Jahre alt
Kuba, North America
- 3. größtes von 14 Kraftwerken in Kuba
- Nr. 4.922 weltweit nach installierter Leistung
- Nr. 185 von 2.478 Öl-Kraftwerken weltweit
- 11,85% der installierten Leistung von Kuba
16 Jahre in Betrieb
Durchschnitt der Öl-Flotte: 28,7 Jahre
Unión Eléctrica betreibt 10 Kraftwerke mit insgesamt 3.113 MW
4 Kraftwerke im Umkreis von 100 km, zusammen 1.042 MW
Standort
Schätzungen basieren auf dem Emissionsfaktor für Oil (650 g CO₂/kWh) und dem Kapazitätsfaktor (35%). Die tatsächlichen Emissionen können je nach Betriebsbedingungen, Effizienz und Brennstoffqualität variieren.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Oil
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
Kuba- Kontinent
- North America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk Máximo Gómez (Mariel): Ein wichtiger Teil der kubanischen Energieversorgung
Das Kraftwerk Máximo Gómez, auch bekannt als das Kraftwerk Mariel, ist ein bedeutendes thermisches Kraftwerk in Kuba mit einer installierten Leistung von 450 Megawatt (MW). Es wird von der staatlichen Energiegesellschaft Unión Eléctrica betrieben und spielt eine wesentliche Rolle in der Energieversorgung des Landes. Dieses Kraftwerk nutzt Öl als Primärbrennstoff, was für die kubanische Energieinfrastruktur typisch ist und die energetischen Herausforderungen des Landes widerspiegelt.
Das Kraftwerk ist strategisch in der Nähe des Mariel-Hafens gelegen, was den Transport von Brennstoffen und anderen notwendigen Materialien erleichtert. In einer Zeit, in der Kuba durch verschiedene wirtschaftliche und politische Herausforderungen geprägt ist, bietet das Kraftwerk eine wichtige Energiequelle, um die Stabilität des nationalen Stromnetzes zu gewährleisten. Die thermische Energieerzeugung durch Öl ist in Kuba eine gängige Praxis, da das Land über begrenzte Ressourcen im Bereich erneuerbarer Energien verfügt und stark von fossilen Brennstoffen abhängig ist.
Technisch gesehen verbrennt das Kraftwerk Máximo Gómez Heizöl, das in der Regel schwere, viskose Öle umfasst, die bei der Raffination von Rohöl anfallen. Diese Art von Brennstoff hat den Vorteil, dass sie in Kuba lokal verfügbar ist, jedoch auch signifikante Umweltbelastungen mit sich bringt. Die Verbrennung von Öl führt zu Emissionen von Treibhausgasen und anderen Schadstoffen, die die Luftqualität beeinträchtigen können. Daher steht das Kraftwerk unter dem Druck, Emissionen zu reduzieren und umweltfreundlichere Energiealternativen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist die Diskussion über die Diversifizierung der Energiequellen und den Übergang zu nachhaltigeren Brennstoffen von zunehmender Bedeutung.
Regional betrachtet hat das Kraftwerk Máximo Gómez eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung der Provinz Artemisa und darüber hinaus. Es versorgt nicht nur die umliegenden Gemeinden mit Strom, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei. Die Verfügbarkeit von elektrischer Energie ist entscheidend für industrielle Aktivitäten und die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung. In einem Land, das häufig mit Energieengpässen konfrontiert ist, stellt das Kraftwerk eine wichtige Ressource dar, um die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu decken und die wirtschaftliche Stabilität zu fördern.
Zusammenfassend ist das Kraftwerk Máximo Gómez (Mariel) ein zentraler Bestandteil der kubanischen Energieinfrastruktur. Trotz der Herausforderungen, die mit der Nutzung von Öl als Brennstoff verbunden sind, bleibt es ein unverzichtbarer Akteur in der Energieversorgung des Landes, während gleichzeitig der Druck wächst, umweltfreundlichere Lösungen zu finden und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
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