Die Anlage Shidongkou ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von China auf dem Kontinent Asien. Als fossiles Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 1.050 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von gas zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem China National Petroleum Corporation, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2004 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von China nimmt Shidongkou den #25-Platz unter allen in Betrieb befindlichen gas-Kraftwerken ein. Seine 1.050 MW-Kapazität stellt einen 1,62 %-Anteil der gesamten installierten gas-Erzeugungskapazität von China dar, die derzeit bei 64.706 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche gas-Anlage in China ist die Black Point Power Station mit einer Leistung von 2.500 MW, wodurch die Shidongkou im Vergleich etwa 2,4 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,0649 % der gesamten Erzeugungskapazität von China von 1.617.141 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für gas-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 40 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 3.679.200 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in China jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 1.226.400 Haushalten zu decken. Durch die Nutzung traditioneller thermischer Energieprozesse liefert die Station zuverlässig abrufbare Energie in das Netz, unterstützt die Netzstabilität in Zeiten geringer Verfügbarkeit erneuerbarer Ressourcen und erfüllt den Grundlastbedarf der Industrie. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten 31,4600° Breitengrad und 121,4000° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Waigaoqiao Power Station (coal, 5.240 MW), Shidongkou power station (coal, 3.820 MW), CPI Changshu-1 power station (coal, 3.320 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von China.
1.05 GW
22 Jahre alt
China, Asia
Standort
Estimates based on Gas emission factor (490 g CO₂/kWh) and capacity factor (45%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.
Technische Details
- Primärer Brennstofftyp
- Gas
- Energiequelle
- Nicht erneuerbar
- Land
China- Kontinent
- Asia
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Shidongkou-Gaskraftwerk in China: Ein bedeutender Akteur im Energiesektor
Das Shidongkou-Gaskraftwerk, das 2004 in China in Betrieb genommen wurde, hat eine installierte Leistung von 1050 MW. Es spielt eine wesentliche Rolle im Energiesektor des Landes und trägt dazu bei, den wachsenden Energiebedarf der chinesischen Wirtschaft zu decken. In einer Zeit, in der China eine rasante Urbanisierung und Industrialisierung erlebt, ist die Bereitstellung einer stabilen und zuverlässigen Energieversorgung von größter Bedeutung. Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, was es zu einer relativ sauberen Energiequelle im Vergleich zu Kohlekraftwerken macht. Erdgas hat den Vorteil, dass es bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen freisetzt, was es in der aktuellen Diskussion um den Klimawandel und die Reduzierung von Treibhausgasen zu einer bevorzugten Wahl macht. Technisch gesehen ist das Shidongkou-Kraftwerk mit modernen Gasturbinen ausgestattet, die hohe Effizienz und Flexibilität bieten. Diese Turbinen ermöglichen es, schnell auf Schwankungen im Strombedarf zu reagieren und somit die Netzstabilität aufrechtzuerhalten. Das Kraftwerk trägt auch zur Diversifizierung des Energiemixes in China bei, der stark von Kohle abhängig ist. Die Nutzung von Erdgas fördert die Entwicklung einer nachhaltigeren Energieinfrastruktur. In Bezug auf die Umweltauswirkungen hat das Shidongkou-Gaskraftwerk im Vergleich zu traditionellen Kohlekraftwerken geringere negative Effekte. Es produziert weniger Luftschadstoffe wie Schwefeldioxid und Stickoxide, die für die Luftverschmutzung und gesundheitliche Probleme verantwortlich sind. Dennoch gibt es auch bei der Nutzung von Erdgas Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Methanemissionen, die bei der Förderung, dem Transport und der Nutzung von Erdgas entstehen können. Regionale Bedeutung erlangt das Shidongkou-Kraftwerk durch seine Rolle in der Energieversorgung der umliegenden Provinzen. Es hilft, die Energieengpässe in schnell wachsenden städtischen Gebieten zu mildern und sorgt dafür, dass die Industrie mit der notwendigen Energie versorgt wird. Darüber hinaus unterstützt es die Bemühungen der chinesischen Regierung, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, indem es als Übergangslösung fungiert, während die Infrastruktur für erneuerbare Energien weiter ausgebaut wird. Insgesamt ist das Shidongkou-Gaskraftwerk ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Energiepolitik und spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung einer nachhaltigen und effizienten Energieversorgung für die Zukunft.
Nahegelegene Kraftwerke
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung
Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.
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