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Termopernambuco532.756 MW Gas

Gas

Termopernambuco ist ein Gaskraftwerk in Brasilien. Es hat eine installierte Kapazität von 532,8 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2004 in Betrieb genommen.

Kapazität
532.756 MW
Inbetriebnahmejahr
2004

22 Jahre alt

Eigentümer
Petrobras
Standort
-8.3991°, -34.9569°

Brasilien, South America

Standort
Koordinaten: -8.399100, -34.956900
In Google Maps öffnen
Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Brasilien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Termopernambuco: Ein bedeutendes Gas-Kraftwerk in Brasilien

Das Kraftwerk Termopernambuco, mit einer installierten Leistung von 532,76 MW, spielt eine entscheidende Rolle im Energiesektor Brasiliens. Es wurde im Jahr 2004 in Betrieb genommen und nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff. Diese Anlage befindet sich in Pernambuco, einer der Bundesstaaten im Nordosten Brasiliens, und trägt wesentlich zur Energieversorgung der Region bei. Termopernambuco gehört zu einer Reihe von Gaskraftwerken, die in Brasilien errichtet wurden, um die wachsende Nachfrage nach Elektrizität in einem sich schnell entwickelnden Land zu decken.

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der aus Kohlenwasserstoffen besteht und bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen erzeugt als Kohle oder Öl. Diese Eigenschaft macht Erdgas zu einer relativ umweltfreundlichen Option innerhalb der fossilen Brennstoffe, obwohl es immer noch zur globalen Erwärmung beiträgt. In Brasilien wird Erdgas zunehmend als Übergangsenergiequelle angesehen, während das Land weiterhin in erneuerbare Energien investiert. Termopernambuco nutzt moderne Technologien, um eine effiziente und zuverlässige Stromproduktion zu gewährleisten, was es zu einem wichtigen Bestandteil des brasilianischen Energiemixes macht.

Die Umweltwirkungen des Kraftwerks sind im Vergleich zu Kohlekraftwerken geringer, dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die beim Transport und der Verarbeitung von Erdgas auftreten können. Methan ist ein starkes Treibhausgas, und das Management dieser Emissionen ist von entscheidender Bedeutung für die Minimierung der ökologischen Auswirkungen. Das Kraftwerk Termopernambuco hat sich verpflichtet, die Umweltauswirkungen zu überwachen und zu minimieren, und arbeitet eng mit lokalen Behörden zusammen, um nachhaltige Praktiken zu fördern.

Regionale Bedeutung hat das Kraftwerk insbesondere für die Bundesstaaten im Nordosten Brasiliens, wo die Nachfrage nach Elektrizität aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums und der Urbanisierung steigt. Termopernambuco trägt zur Stabilität des Stromnetzes bei und verringert die Abhängigkeit von wetterabhängigen Energiequellen, die in dieser Region oft eine Herausforderung darstellen. Durch die Bereitstellung einer stabilen und zuverlässigen Stromversorgung unterstützt das Kraftwerk die lokale Wirtschaft und verbessert die Lebensqualität der Bevölkerung.

Insgesamt spielt Termopernambuco eine wesentliche Rolle in der Energieinfrastruktur Brasiliens, indem es eine wichtige Energiequelle bereitstellt und gleichzeitig den Übergang zu nachhaltigeren Energieformen fördert. Mit seiner modernen Technologie und dem Fokus auf Effizienz ist das Kraftwerk ein Beispiel für die Bemühungen Brasiliens, eine ausgewogene und umweltbewusste Energiezukunft zu gestalten.

BrasilienEnergieprofil
2,402
Gesamtanlagen
250.4 GW
Gesamtkapazität
HydroGasBiomassWind
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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