Luís Eduardo Magalhães (Lajeado) ist ein Wasserkraftwerk in Brasilien. Es hat eine installierte Kapazität von 902,5 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2001 in Betrieb genommen.
25 Jahre alt
Brasilien, South America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Brasilien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Wasserkraftwerk Luís Eduardo Magalhães, auch bekannt als Lajeado, ist ein bedeutendes Kraftwerk in Brasilien, das 2001 in Betrieb genommen wurde. Mit einer installierten Leistung von 902,5 MW spielt dieses Kraftwerk eine wesentliche Rolle im brasilianischen Energiesektor. Es gehört zu den größten Wasserkraftwerken des Landes und trägt erheblich zur Stromversorgung in der Region bei. Brasilien ist bekannt für seinen hohen Anteil an erneuerbaren Energien, wobei Wasserkraft einen Großteil der nationalen Energieerzeugung ausmacht. Das Lajeado-Kraftwerk ist ein integraler Bestandteil dieses Systems und unterstützt die Bemühungen des Landes, eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung sicherzustellen.
Das Kraftwerk nutzt die hydroelektrische Energie, die durch die Bewegung von Wasser erzeugt wird. In diesem Fall erfolgt die Energieerzeugung durch die Nutzung des Flusses Tocantins, dessen Wasser durch Staudämme geleitet wird, um Turbinen anzutreiben. Diese Technologie ermöglicht eine effiziente Umwandlung von kinetischer Energie in elektrische Energie. Der Betrieb des Wasserkraftwerks ist im Vergleich zu fossilen Brennstoffen umweltfreundlicher, da er keine direkten Emissionen von Treibhausgasen verursacht. Dennoch ist es wichtig, die Umweltauswirkungen von Wasserkraftwerken zu beachten, da sie die Ökosysteme der Flüsse und die Lebensräume von Tieren und Pflanzen beeinträchtigen können. Insbesondere die Errichtung von Staudämmen kann zur Veränderung von Flussläufen und zur Flutung von Land führen, was soziale und ökologische Herausforderungen mit sich bringt.
Regional betrachtet hat das Kraftwerk Lajeado eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des Bundesstaates Tocantins und der umliegenden Regionen. Es schafft Arbeitsplätze, fördert die lokale Wirtschaft und sichert die Energieversorgung für Haushalte und Industrien. Zudem spielt es eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Stromnetzes in Brasilien, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie aus dem Wasserkraftwerk trägt zur Förderung weiterer wirtschaftlicher Aktivitäten und Investitionen in der Region bei. Insgesamt ist das Wasserkraftwerk Luís Eduardo Magalhães ein Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in Brasilien und unterstreicht die Bedeutung von Wasserkraft in der nationalen Energiepolitik.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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