Jupiá (Eng° Souza Dias) ist ein Wasserkraftwerk in Brasilien. Es hat eine installierte Leistung von 1.551,2 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1969 in Betrieb genommen.
1.55 GW
57 Jahre alt
Brasilien, South America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Brasilien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Wasserkraftwerk Jupiá, auch bekannt als Engenheiro Souza Dias, befindet sich am Fluss Paraná in Brasilien und wurde 1969 in Betrieb genommen. Mit einer installierten Leistung von 1551,2 Megawatt ist es eines der größten Wasserkraftwerke des Landes und spielt eine entscheidende Rolle in der Energieversorgung Brasiliens. Das Kraftwerk nutzt die hydroelektrische Energie, die durch die Strömung des Wassers erzeugt wird, um elektrische Energie zu produzieren. Diese Form der Energieerzeugung ist besonders wichtig für Brasilien, da das Land über riesige Wasserressourcen verfügt, die eine nachhaltige und erneuerbare Energiequelle darstellen. Durch die Umwandlung der kinetischen Energie des Wassers in elektrische Energie trägt das Kraftwerk zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bei und unterstützt die nationalen Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels.
Das Kraftwerk Jupiá ist Teil des großen Paraná-Fluss-Kraftwerksystems, zu dem auch andere bedeutende Anlagen gehören. Die technischen Details des Kraftwerks sind beeindruckend; es besteht aus mehreren Turbinen, die in der Lage sind, große Wassermengen effizient zu nutzen. Diese Turbinen sind so konzipiert, dass sie eine hohe Energieausbeute bei variierenden Wasserständen gewährleisten können. Die Nutzung von Wasser als Brennstoff ist nicht nur nachhaltig, sondern auch kosteneffizient, da die Betriebskosten im Vergleich zu fossilen Brennstoffen relativ niedrig sind und die Wartung der Anlagen durch die Stabilität der Wasserressourcen erleichtert wird.
In Bezug auf die Umwelt hat das Wasserkraftwerk Jupiá sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Auf der einen Seite trägt es zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei, indem es eine saubere Energiequelle bereitstellt. Auf der anderen Seite hat der Bau des Staudamms und des Kraftwerks auch zur Veränderung des natürlichen Flussverlaufs geführt, was Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna hat. Die Schaffung von Stauseen kann zudem die Lebensräume von Wasserlebewesen beeinflussen und möglicherweise zur Versalzung von Böden führen. Daher ist es wichtig, dass Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und zur Wiederherstellung von Lebensräumen in den Betrieb des Kraftwerks integriert werden.
Regional hat das Kraftwerk Jupiá eine bedeutende soziale und wirtschaftliche Rolle. Es hat zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region beigetragen und die lokale Wirtschaft durch die Bereitstellung von Strom für Industrie und Haushalte gestärkt. Die Verfügbarkeit von elektrischer Energie hat zudem die Entwicklung anderer Sektoren wie Landwirtschaft und Dienstleistungen gefördert. Insgesamt ist das Wasserkraftwerk Jupiá ein zentraler Bestandteil der brasilianischen Energieinfrastruktur und trägt wesentlich zur nachhaltigen Entwicklung des Landes bei.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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