Itaipu (Parte Brasileira) ist ein monumentales Wasserkraftwerk, das am Paraná-Fluss liegt und die Grenze zwischen Brasilien und Paraguay überquert. Mit einer Kapazität von 7000 MW gehört es zu den größten Stromerzeugungsanlagen der Welt und wurde 1989 in Betrieb genommen. Das Kraftwerk befindet sich bei den Koordinaten -25.4269° S und -54.5931° W und ist ein entscheidendes Asset im Energiemix Brasiliens, insbesondere in der südlichen Region des Landes. Mit modernster Wasserkrafttechnologie erzeugt Itaipu Energie durch 20 Erzeugungseinheiten, von denen jede eine Kapazität von 700 MW hat und die immense Kraft des Wasserflusses des Flusses nutzt. Diese Einrichtung produziert nicht nur Strom, sondern trägt auch erheblich zur sozioökonomischen Entwicklung der Region bei, indem sie Arbeitsplätze schafft und lokale Gemeinschaften unterstützt. Itaipu spielt eine entscheidende Rolle im brasilianischen Energiesystem und liefert etwa 15 % des Strombedarfs des Landes, was ihre Bedeutung für die Gewährleistung der Energiesicherheit unterstreicht. Der Betriebsrahmen von Itaipu ist besonders bemerkenswert, da er das Engagement Brasiliens für erneuerbare Energiequellen widerspiegelt. Als Wasserkraftwerk steht es im Einklang mit den nationalen Energiepolitiken, die darauf abzielen, den Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix zu erhöhen. Das Kraftwerk hat seine Zuverlässigkeit und Effizienz auch während Dürreperioden konstant unter Beweis gestellt, dank seiner erheblichen Reservoirkapazität. Itaipu (Parte Brasileira) versorgt nicht nur das brasilianische Netz, sondern trägt auch zur Energieversorgung Paraguays bei, was die Vorteile der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Energieerzeugung zeigt. Der erzeugte Strom unterstützt eine Vielzahl von Verbrauchern, von privaten Haushalten bis hin zu großen Industrien. Die strategische Bedeutung des Kraftwerks wird durch seine Fähigkeit zur Stabilisierung des Netzes, zur Bewältigung von Spitzenlasten und zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter unterstrichen, was es zu einem Grundpfeiler der Energiestrategie Brasiliens macht.
7.00 GW
37 Jahre alt
Brasilien, South America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Brasilien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Itaipu-Kraftwerk, das 1989 in Betrieb genommen wurde, ist eines der größten Wasserkraftwerke der Welt und befindet sich an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay, wobei der brasilianische Teil mit einer installierten Leistung von 7000 MW eine zentrale Rolle in der Energieversorgung Brasiliens spielt. Als hydroelektrisches Kraftwerk nutzt Itaipu die kinetische Energie des Wassers, das aus dem Paraná-Fluss abgeleitet wird. Die technische Auslegung des Kraftwerks ermöglicht es, große Mengen Wasser effizient in elektrische Energie umzuwandeln, was zu einer hohen Produktionskapazität führt. Itaipu erzeugt jährlich durchschnittlich über 90 Terawattstunden Strom, was etwa 15 Prozent des gesamten Energiebedarfs Brasiliens deckt und das Land zu einem der führenden Produzenten von erneuerbarer Energie weltweit macht.
Die Nutzung von Wasser als Energieträger hat sowohl technische als auch ökologische Vorteile. Wasserkraftwerke wie Itaipu sind in der Lage, Strom ohne die Emission von Treibhausgasen zu produzieren, was sie zu einer umweltfreundlicheren Alternative zu fossilen Brennstoffen macht. Die Konstruktion und der Betrieb von Itaipu haben jedoch auch ökologische Herausforderungen mit sich gebracht. Die Schaffung des Stausees hat zum Verlust von Lebensräumen geführt und die lokale Flora und Fauna beeinträchtigt. Um die Umweltbelastung zu minimieren, wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, einschließlich Aufforstungsprojekten und Initiativen zur Erhaltung der Biodiversität in der Region.
Itaipu hat nicht nur eine signifikante Rolle in der brasilianischen Energieversorgung, sondern ist auch ein Symbol für die Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Paraguay. Das Kraftwerk wird gemeinsam von beiden Ländern betrieben, was zu einer engen wirtschaftlichen und politischen Beziehung zwischen den beiden Nationen beigetragen hat. Regional betrachtet fördert Itaipu die wirtschaftliche Entwicklung in der Umgebung, indem es Arbeitsplätze schafft und lokale Industrien unterstützt. Die Verfügbarkeit von kostengünstigem Strom hat auch Investitionen in verschiedenen Sektoren, einschließlich der Industrie und Landwirtschaft, angezogen, was zur allgemeinen wirtschaftlichen Stabilität der Region beiträgt.
Insgesamt ist das Itaipu-Kraftwerk ein entscheidender Bestandteil des brasilianischen Energiesystems und trägt zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bei, während es gleichzeitig wirtschaftliche und soziale Vorteile für die Region bietet. Die Balance zwischen Energieproduktion und Umweltbewusstsein bleibt jedoch eine ständige Herausforderung, die sorgfältig gehandhabt werden muss, um die nachhaltige Entwicklung in der Region zu sichern.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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