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Colombo Ariranha105,5 MW Biomasse

BiomassErneuerbar

Die Anlage Colombo Ariranha ist eine wichtige Infrastrukturanlage im Stromnetz von Brasilien auf dem Kontinent Südamerika. Als erneuerbares Kraftwerk konzipiert, verfügt die Anlage über eine installierte Leistung von 105,5 MW. Der Hauptbetrieb beruht auf der Nutzung von biomass zur Erzeugung von Strom. Die Betriebsführung und das Eigentum an der Anlage obliegt dem Energias do Brasil, der die tägliche Wartung und die Netzintegration überwacht. Die Anlage wurde im 2015 offiziell an das kommerzielle Stromnetz angeschlossen, liefert seitdem eine regelmäßige Leistung und spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit der heimischen Stromversorgung. Bezogen auf die inländische Produktionskapazität innerhalb von Brasilien nimmt Colombo Ariranha den #20-Platz unter allen in Betrieb befindlichen biomass-Kraftwerken ein. Seine 105,5 MW-Kapazität stellt einen 0,83 %-Anteil der gesamten installierten biomass-Erzeugungskapazität von Brasilien dar, die derzeit bei 12.644 MW liegt. Die größte in Betrieb befindliche biomass-Anlage in Brasilien ist die Klabin Celulose mit einer Leistung von 330 MW, wodurch die Colombo Ariranha im Vergleich etwa 3,1 Mal kleiner ist. Über alle Brennstoffarten und Stromerzeugungstechnologien im ganzen Land hinweg macht diese Anlage 0,0421 % der gesamten Erzeugungskapazität von Brasilien von 250.382 MW aus. Basierend auf historischen Kapazitätsfaktoren, die für biomass-Kraftwerke charakteristisch sind (zur Analyse mit 65 % modelliert), wird die erwartete jährliche Stromerzeugung der Anlage auf etwa 600.717 MWh berechnet. Wenn man Statistiken zum inländischen Verbrauch anwendet, bei denen ein durchschnittlicher Haushalt in Brasilien jährlich 3 MWh Strom verbraucht, reicht dieses Produktionsniveau aus, um den Energiebedarf von ungefähr 200.239 Haushalten zu decken. Als sauberes und nachhaltiges Energieprojekt trägt Colombo Ariranha zur direkten Verdrängung von Treibhausgasen bei, verhindert, dass erhebliche Mengen Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen und hilft Brasilien dabei, seine Ziele für die Integration erneuerbarer Energien voranzutreiben. Der physische Standort der Station liegt an den geografischen Koordinaten -21,2116° Breitengrad und -48,8296° Längengrad. Die Analyse der lokalen Netzinfrastruktur zeigt eine Dichte anderer Vermögenswerte in einem Umkreis von 50 Kilometern. Zu diesen nahegelegenen Einrichtungen gehört Catanduva (Antiga Cerradinho) (biomass, 75 MW), Nardini (biomass, 54 MW), Santa Isabel (biomass, 46 MW), das eine Ansammlung lokalisierter Energieanlagen darstellt. Diese geografische Platzierung ist von entscheidender Bedeutung für die Stärkung der regionalen Verteilungsinfrastruktur und die Minimierung von Übertragungsleitungsverlusten in diesem Sektor von Brasilien.

Kapazität
105,5 MW
Inbetriebnahmejahr
2015

11 Jahre alt

Eigentümer
Energias do Brasil
Standort
-21.2116°, -48.8296°

Brasilien, South America

Standort

Koordinaten: -21.211600, -48.829600
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Carbon Footprint230 g CO₂/kWh
Annual CO₂
138.2 Kt
601 GWh/year × 230 g/kWh
Cumulative CO₂
1.52 Mt
Over 11 years of operation
Annual emissions equivalent to
30.0K
cars per year
18.4K
homes per year
6.3M
trees to offset

Estimates based on Biomass emission factor (230 g CO₂/kWh) and capacity factor (65%). Actual emissions may vary based on operating conditions, efficiency, and fuel quality.

Technische Details

Primärer Brennstofftyp
Biomass
Energiequelle
Erneuerbar
Land
Brasilien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke

BrasilienEnergieprofil

2.402
Gesamtanlagen
250.4 GW
Gesamtkapazität
HydroGasBiomassWind
Top-Brennstoffe

Biomasse als Energiequelle zur Stromerzeugung

Biomasse ist eine der ältesten Formen der Energieerzeugung und gewinnt zunehmend an Bedeutung in der modernen Energieproduktion. Der Begriff "Biomasse" bezieht sich auf organische Materialien, die aus Pflanzen und Tieren stammen. Diese Materialien können in Form von Holz, landwirtschaftlichen Abfällen, Energiepflanzen oder organischen Abfällen genutzt werden, um Strom zu erzeugen. Biomassekraftwerke wandeln diese organischen Materialien durch verschiedene Prozesse wie Verbrennung, Vergasung oder anaerobe Vergärung in Energie um. Bei der Verbrennung wird Biomasse verbrannt, um Wärme zu erzeugen, die dann zur Erzeugung von Dampf verwendet wird, der eine Turbine antreibt. Bei der Vergasung wird Biomasse in ein brennbares Gas umgewandelt, das ebenfalls zur Stromerzeugung verwendet werden kann. Schließlich ermöglicht die anaerobe Vergärung die Umwandlung von organischen Abfällen in Biogas, das in Gasmotoren zur Stromproduktion eingesetzt wird.

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