Capivara (Escola de Engenharia Mackenzie) ist ein Wasserkraftwerk in Brasilien. Es hat eine installierte Leistung von 619 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1977 in Betrieb genommen.
49 Jahre alt
Brasilien, South America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Brasilien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Kraftwerk Capivara, das zur Escola de Engenharia Mackenzie gehört, ist eine hydroelektrische Anlage mit einer installierten Leistung von 619 MW, die 1977 in Betrieb genommen wurde. Es befindet sich in Brasilien und spielt eine wesentliche Rolle im Energiesektor des Landes, der stark auf erneuerbare Energiequellen angewiesen ist. Brasilien hat sich durch seine klimatischen Bedingungen und die geographische Lage als führender Produzent von Hydroenergie etabliert, wobei etwa 60 % des gesamten Strombedarfs des Landes aus Wasserkraftwerken gedeckt werden.
Die Nutzung von Wasser als Brennstoff für die Stromerzeugung hat verschiedene technische Merkmale. Im Fall des Kraftwerks Capivara wird die kinetische und potenzielle Energie von fließendem Wasser genutzt, um Turbinen anzutreiben, die dann elektrische Energie erzeugen. Diese Technologie ist nicht nur effizient, sondern auch kostengünstig im Betrieb, da die Betriebskosten im Vergleich zu fossilen Brennstoffen relativ niedrig sind. Zudem ist Wasserkraft eine der saubersten Energiequellen, da sie während des normalen Betriebs keine schädlichen Emissionen erzeugt.
Allerdings hat die Errichtung von Wasserkraftwerken auch Auswirkungen auf die Umwelt. Der Bau von Dämmen kann zu Veränderungen in den lokalen Ökosystemen führen, insbesondere durch die Überflutung von Land, das zuvor von Flora und Fauna bewohnt wurde. Beim Kraftwerk Capivara wird darauf geachtet, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, indem ökologische Maßnahmen ergriffen werden, um die lokale Biodiversität zu schützen. Die Anlage hat sich bemüht, die Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden und das natürliche Habitat zu berücksichtigen, was in der heutigen Zeit von immer größerer Bedeutung ist.
Regional betrachtet hat das Kraftwerk Capivara nicht nur eine wichtige Funktion in der Energieversorgung, sondern auch in der wirtschaftlichen Entwicklung des Gebiets. Es schafft Arbeitsplätze und trägt zur lokalen Infrastruktur bei. Darüber hinaus fördert die Verfügbarkeit von zuverlässiger Energie die industrielle Entwicklung in der Region, was für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Fortschritt unerlässlich ist. Die hydroelektrische Energie ist besonders wertvoll in Zeiten von Trockenheit, wenn andere Energiequellen möglicherweise nicht in der Lage sind, den Bedarf zu decken.
Insgesamt stellt das Kraftwerk Capivara einen wichtigen Bestandteil des brasilianischen Energiemixes dar. Es ist ein Beispiel für die erfolgreiche Nutzung erneuerbarer Ressourcen zur Stromerzeugung und zeigt, wie Hydroenergie zur nachhaltigen Entwicklung des Landes beitragen kann, während sie gleichzeitig die Herausforderungen im Hinblick auf Umwelt- und Naturschutz in den Fokus rückt.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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