Cana Brava ist ein Wasserkraftwerk in Brasilien. Es hat eine installierte Leistung von 450 MW, die aus Wasserenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 2002 in Betrieb genommen.
24 Jahre alt
Brasilien, South America
- Primärer Brennstofftyp
- Hydro
- Energiequelle
- Erneuerbar
- Land
Brasilien- Kontinent
- South America
- Datenquelle
- Globale Datenbank der Kraftwerke
Das Cana Brava Wasserkraftwerk ist eine bedeutende Energieerzeugungsanlage in Brasilien, die im Jahr 2002 in Betrieb genommen wurde. Mit einer installierten Leistung von 450 Megawatt spielt das Kraftwerk eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Landes. Brasilien ist bekannt für seine umfangreiche Nutzung von Wasserkraft zur Stromerzeugung, wobei rund 60 % des gesamten Elektrizitätsbedarfs des Landes aus dieser erneuerbaren Energiequelle gedeckt werden. Das Cana Brava Kraftwerk trägt dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Energieversorgung nachhaltig zu gestalten.
Das Kraftwerk nutzt Wasser als primäre Energiequelle, die durch den Fluss Rio das Mortes geleitet wird. Das Prinzip der Wasserkraft basiert auf der Umwandlung von potenzieller Energie in kinetische Energie, indem Wasser durch Turbinen geleitet wird, die dann Generatoren antreiben. Diese Technologie ist nicht nur effizient, sondern auch relativ umweltfreundlich, da sie keine direkten CO2-Emissionen verursacht. Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie und bietet eine zuverlässige und stabile Energiequelle, die in Zeiten hoher Nachfrage von großer Bedeutung ist.
Die Umweltwirkungen von Wasserkraftwerken können jedoch komplex sein. Während der Betrieb von Cana Brava in der Regel eine geringe Umweltbelastung verursacht, sind die Bauarbeiten zur Errichtung solcher Anlagen oft mit erheblichen Eingriffen in die lokale Ökologie verbunden. Flussveränderungen können die Lebensräume von Pflanzen und Tieren beeinträchtigen und die Wasserqualität beeinflussen. Im Fall von Cana Brava wurden jedoch Maßnahmen ergriffen, um die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, indem Schutzmaßnahmen für die umliegende Flora und Fauna implementiert wurden.
Regional gesehen hat das Cana Brava Kraftwerk auch eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Es schafft Arbeitsplätze sowohl während der Bauphase als auch im laufenden Betrieb. Zudem verbessert es die lokale Infrastruktur, da oft Straßen und andere Transportmittel gebaut oder verbessert werden müssen, um den Zugang zur Anlage zu gewährleisten. Darüber hinaus trägt das Kraftwerk zur Stabilität des regionalen Stromnetzes bei und ermöglicht es, die Energiekapazität in Zeiten steigender Nachfrage zu erhöhen.
Insgesamt ist das Cana Brava Wasserkraftwerk ein entscheidender Bestandteil von Brasiliens Strategie zur Nutzung erneuerbarer Energien. Es unterstützt die Bemühungen des Landes, eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiezukunft zu gestalten, während es gleichzeitig zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beiträgt.
Die Wasserkraft ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Formen der erneuerbaren Energie. Weltweit gibt es etwa 7842 Wasserkraftwerke in 128 Ländern, die eine beeindruckende Gesamtleistung von 1288,5 Gigawatt (GW) aufweisen. Die größten Produzenten von Wasserkraft sind China mit 989 Anlagen und einer Kapazität von 279,9 GW, gefolgt von Brasilien (756 Anlagen, 119,4 GW), den Vereinigten Staaten (1491 Anlagen, 110,2 GW), Kanada (612 Anlagen, 102,4 GW) und Madagaskar (5 Anlagen, 91,1 GW). Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Wasserkraft im globalen Energiemarkt.
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