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Piedra Buena Kraftwerk620 MW Gas

Gas

Das Piedra Buena-Kraftwerk ist ein Gaskraftwerk in Argentinien. Es hat eine installierte Leistung von 620 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Es wird von Pampa Energía betrieben.

Kapazität
620 MW
Inbetriebnahmejahr
2010

16 Jahre alt

Eigentümer
Pampa Energía
Standort
-38.7875°, -62.2536°

Argentinien, South America

Standort
Koordinaten: -38.787500, -62.253610
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Argentinien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Piedra Buena Kraftwerk: Eine Schlüsselressource für Argentiniens Energieversorgung

Das Piedra Buena Kraftwerk ist ein bedeutendes Gaskraftwerk in Argentinien mit einer installierten Leistung von 620 MW. Es wird von Pampa Energía betrieben, einem der führenden Energieunternehmen des Landes. Das Kraftwerk spielt eine zentrale Rolle in der Energieinfrastruktur Argentiniens, indem es zur Stabilität und Versorgungssicherheit des nationalen Stromnetzes beiträgt. Durch seine Kapazität ist es in der Lage, einen wesentlichen Teil des Strombedarfs der Region zu decken und somit die Abhängigkeit von weniger flexiblen Energiequellen zu verringern.

Das Kraftwerk nutzt Erdgas als Hauptbrennstoff, der in der modernen Energieerzeugung als eine der saubereren fossilen Brennstoffe gilt. Die Verbrennung von Erdgas erzeugt im Vergleich zu Kohle und Öl deutlich weniger Treibhausgase und Schadstoffe, was es zu einer bevorzugten Wahl in der Übergangsphase zu erneuerbaren Energiequellen macht. Die Effizienz moderner Gaskraftwerke, einschließlich derjenigen, die im Piedra Buena Kraftwerk eingesetzt werden, ist relativ hoch, was bedeutet, dass ein größerer Teil der im Brennstoff enthaltenen Energie in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Dies trägt nicht nur zur Verringerung der Betriebskosten bei, sondern auch zur Minimierung der Umweltauswirkungen im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen.

In Bezug auf die Umwelt hat das Piedra Buena Kraftwerk die Verpflichtung, die Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren und die geltenden Umweltauflagen einzuhalten. Der Einsatz von Erdgas verringert die Luftverschmutzung, jedoch bleiben Herausforderungen wie die Reduzierung von Methanemissionen während des gesamten Lebenszyklus des Erdgases bestehen. Das Kraftwerk ist bestrebt, nachhaltige Praktiken zu integrieren und die ökologischen Auswirkungen seiner Betriebsabläufe zu minimieren.

Regionale Bedeutung wird dem Piedra Buena Kraftwerk ebenfalls zugeschrieben. Als eines der größeren Kraftwerke in der Provinz Buenos Aires liefert es nicht nur Energie für die lokale Bevölkerung, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Durch die Bereitstellung stabiler und zuverlässiger Energiequellen trägt das Kraftwerk dazu bei, industrielle Aktivitäten und Investitionen zu fördern, was wiederum Arbeitsplätze schafft und die Lebensqualität verbessert. Die strategische Lage des Kraftwerks in der Nähe von wichtigen Verkehrswegen erleichtert zudem die Logistik und den Zugang zu Rohstoffen.

Insgesamt ist das Piedra Buena Kraftwerk ein wichtiger Bestandteil des argentinischen Energiemarktes, der die Notwendigkeit einer diversifizierten Energieversorgung und den Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen unterstütz. Es stellt sowohl eine technische als auch eine wirtschaftliche Ressource dar, die zur nachhaltigen Entwicklung des Landes beiträgt.

ArgentinienEnergieprofil
368
Gesamtanlagen
70.2 GW
Gesamtkapazität
HydroGasCoalNuclear
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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