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DOCK SUD872.3 MW Gas

Gas

DOCK SUD ist ein Gaskraftwerk in Argentinien. Es hat eine installierte Leistung von 872,3 MW, die aus Gasenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1999 in Betrieb genommen. Es wird von CT DOCK SUD SA betrieben.

Kapazität
872.3 MW
Inbetriebnahmejahr
1999

27 Jahre alt

Eigentümer
CT DOCK SUD SA
Standort
-34.6533°, -58.3420°

Argentinien, South America

Standort
Koordinaten: -34.653300, -58.342000
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Gas
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Argentinien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Kraftwerk DOCK SUD: Eine zentrale Energiequelle Argentiniens

Das Kraftwerk DOCK SUD, mit einer installierten Leistung von 872,3 MW, stellt eine bedeutende Energiequelle für Argentinien dar. Es befindet sich in der Region Dock Sud, nahe der Hauptstadt Buenos Aires, und gehört der CT DOCK SUD SA. Das Kraftwerk wurde im Jahr 1999 in Betrieb genommen und nutzt Erdgas als Brennstoff, um elektrische Energie zu erzeugen. Diese Technologie ermöglicht eine effiziente und relativ saubere Stromproduktion im Vergleich zu Kohle oder Öl.

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der bei der Verbrennung weniger CO2-Emissionen erzeugt als andere fossile Brennstoffe. Im Kontext der argentinischen Energieversorgung spielt DOCK SUD eine entscheidende Rolle, da das Kraftwerk dazu beiträgt, die ständig wachsende Nachfrage nach Elektrizität in einem Land zu decken, das sich in einem Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung befindet. Die Verwendung von Erdgas als primäre Energiequelle unterstützt zudem die Bemühungen Argentiniens, den Übergang zu nachhaltigeren Energieformen zu vollziehen, auch wenn das Land weiterhin auf fossile Brennstoffe angewiesen ist.

Das Kraftwerk DOCK SUD hat auch eine wichtige regionale Bedeutung. Es unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern trägt auch zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei. Die strategische Lage in der Nähe von Buenos Aires ermöglicht eine effiziente Integration in das bestehende Stromverteilungsnetz. In Zeiten hoher Nachfrage oder bei ungeplanten Ausfällen anderer Kraftwerke kann DOCK SUD schnell aktiviert werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Trotz der Vorteile, die mit der Nutzung von Erdgas verbunden sind, hat das Kraftwerk auch Herausforderungen hinsichtlich der Umweltverträglichkeit. Während die Emissionen im Vergleich zu Kohlekraftwerken geringer sind, bleibt die Förderung und der Transport von Erdgas mit Umweltbelastungen verbunden. Insbesondere die Methanemissionen, die während der Gewinnung und des Transports auftreten können, sind von großer Bedeutung für die Diskussion über den Klimawandel.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Kraftwerk DOCK SUD eine zentrale Rolle in der argentinischen Energieinfrastruktur spielt. Mit seiner hohen Kapazität und der Verwendung von Erdgas trägt es zur Deckung des wachsenden Energiebedarfs bei und unterstützt gleichzeitig die Bemühungen um eine nachhaltigere Energiezukunft. Dennoch ist es wichtig, die Umweltauswirkungen der Gasnutzung kontinuierlich zu überwachen und gegebenenfalls zu minimieren.

ArgentinienEnergieprofil
368
Gesamtanlagen
70.2 GW
Gesamtkapazität
HydroGasCoalNuclear
Top-Brennstoffe
Gas als Energiequelle für die Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus Gas erfolgt hauptsächlich durch die Verbrennung von Erdgas in Gasturbinen oder durch Dampfkraftwerke, die mit Erdgas betrieben werden. Bei einer Gasturbine wird das Erdgas in einer Brennkammer verbrannt, wodurch heiße Gase erzeugt werden, die eine Turbine antreiben. Diese Turbine ist mit einem Generator verbunden, der elektrische Energie produziert. In einem Dampfkraftwerk hingegen wird das Erdgas verbrannt, um Wasser zu erhitzen und Dampf zu erzeugen, der eine Dampfturbine antreibt. Diese beiden Technologien ermöglichen eine effiziente Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie. Weltweit gibt es derzeit 4.378 Gas-Kraftwerke in 113 Ländern, mit einer Gesamtkapazität von 1.731,2 Gigawatt (GW). Die Vereinigten Staaten führen mit 1.881 Anlagen und einer Kapazität von 575,0 GW, gefolgt von Russland mit 281 Anlagen (116,0 GW) und Iran mit 118 Anlagen (85,7 GW). Japan und China haben ebenfalls bedeutende Kapazitäten, mit 37 Anlagen (75,0 GW) und 174 Anlagen (67,9 GW) respektiv. Diese Verteilung zeigt, dass Gas eine wichtige Rolle in der globalen Energieversorgung spielt. Ein wesentlicher Vorteil der Gasstromerzeugung ist ihre Flexibilität. Gas-Kraftwerke können schnell hoch- und heruntergefahren werden, was sie ideal für die Deckung von Spitzenlasten macht und es ermöglicht, schnell auf Veränderungen im Energiebedarf zu reagieren. Zudem sind Gas-Kraftwerke im Vergleich zu Kohlekraftwerken in der Regel effizienter und erzeugen weniger CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit. Dies macht sie zu einer attraktiven Übergangstechnologie auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Dennoch gibt es auch Nachteile. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann die Energiesicherheit eines Landes gefährden, insbesondere wenn die Gasversorgung aus geopolitisch instabilen Regionen stammt. Darüber hinaus gibt es Bedenken hinsichtlich der Methanemissionen, die während der Gasförderung und -verteilung entweichen können. Methan ist ein potentes Treibhausgas mit einem viel höheren Wärmeaufnahmevermögen als CO2, was die Umweltvorteile der Gasnutzung relativieren könnte. Die globalen Trends zeigen, dass die Nachfrage nach Erdgas in den letzten Jahren gestiegen ist, da viele Länder versuchen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und gleichzeitig einen stabilen Energiebedarf zu decken. In vielen Regionen wird Gas als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Dies wird durch Investitionen in moderne Gasinfrastruktur und Technologien gefördert, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit von Gas-Kraftwerken weiter verbessern. In der Zukunft wird erwartet, dass der Anteil von Gas in der globalen Energieerzeugung weiterhin hoch bleibt, auch wenn der Übergang zu erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung gewinnt. Es gibt Bestrebungen, die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern, wobei Erdgas als Ausgangsbasis für die Wasserstoffproduktion dienen könnte. Letztlich wird die Rolle von Gas in der Energieerzeugung stark von den politischen Entscheidungen, technologischen Entwicklungen und der globalen Marktnachfrage abhängen.

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