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Central Nuclear Embalse600 MW Nuclear

Nuclear

Die Central Nuclear Embalse ist ein Kernkraftwerk in Argentinien. Es hat eine installierte Leistung von 600 MW, die aus Kernenergie erzeugt wird. Das Kraftwerk wurde 1984 in Betrieb genommen. Es wird von Nucleoeléctrica Argentina S.A. betrieben.

Kapazität
600 MW
Inbetriebnahmejahr
1984

42 Jahre alt

Eigentümer
Nucleoeléctrica Argentina S.A.
Standort
-32.2381°, -64.4685°

Argentinien, South America

Standort
Koordinaten: -32.238071, -64.468531
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Technische Details
Primärer Brennstofftyp
Nuclear
Energiequelle
Nicht erneuerbar
Land
Argentinien
Kontinent
South America
Datenquelle
Globale Datenbank der Kraftwerke
Zentrale Nuklearanlage Embalse: Eine wichtige Energiequelle Argentiniens

Die Zentrale Nuklearanlage Embalse ist ein bedeutendes Kernkraftwerk in Argentinien mit einer installierten Leistung von 600 Megawatt (MW). Das Kraftwerk wurde 1984 in Betrieb genommen und wird von Nucleoeléctrica Argentina S.A. betrieben. Die Anlage spielt eine wesentliche Rolle im Energiesektor Argentiniens, indem sie einen stabilen und zuverlässigen Beitrag zur Stromversorgung des Landes leistet. Sie gehört zu den wenigen Kernkraftwerken in Argentinien und trägt somit zur Diversifizierung des Energiemixes bei, der auch aus fossilen Brennstoffen und erneuerbaren Energien besteht.

Die Zentral Nuclear Embalse nutzt als Brennstoff Uran, das in Form von Uran-Dioxid (UO2) vorliegt. Der Prozess der Kernspaltung im Reaktor erzeugt Wärme, die zur Dampferzeugung genutzt wird. Dieser Dampf treibt eine Turbine an, die wiederum Strom erzeugt. Die Verwendung von Kernenergie ermöglicht eine hohe Energieausbeute mit relativ geringen Mengen an Brennstoff im Vergleich zu fossilen Brennstoffen. Zudem wird bei der Stromerzeugung aus Kernkraftwerken nur ein minimaler Anteil an CO2-Emissionen freigesetzt, was zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt.

Die ökologische Auswirkung der Zentrale Nuklearanlage Embalse ist im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken, die fossile Brennstoffe verbrennen, relativ gering. Dennoch sind die Herausforderungen im Umgang mit radioaktiven Abfällen und der Sicherheit von Kernkraftwerken von großer Bedeutung. Die Anlage unterliegt strengen Sicherheitsvorschriften und wird regelmäßig überwacht, um die Sicherheit der Bevölkerung und der Umwelt zu gewährleisten. Die langfristige Lagerung von radioaktiven Abfällen bleibt jedoch ein ungelöstes Problem, das auch die Diskussion über die Zukunft der Kernenergie in Argentinien beeinflusst.

Regional gesehen spielt die Zentral Nuclear Embalse eine wichtige Rolle in der Energieversorgung der Provinz Córdoba und darüber hinaus. Sie hilft, den Energiebedarf einer wachsenden Bevölkerung und Industrie zu decken. Darüber hinaus trägt das Kraftwerk zur Stabilität des nationalen Stromnetzes bei, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage. In einem Land, in dem die Energieversorgung oft von externen Faktoren abhängig ist, stellt die Kernenergie eine strategische Ressource dar, die es Argentinien ermöglicht, seine Energieunabhängigkeit zu stärken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Insgesamt ist die Zentrale Nuklearanlage Embalse ein Schlüsselspieler im argentinischen Energiesektor, der sowohl technische als auch umweltpolitische Herausforderungen mit sich bringt. Ihre Rolle in der Energiepolitik des Landes wird auch in Zukunft von Bedeutung sein, da Argentinien bestrebt ist, ein ausgewogenes und nachhaltiges Energiesystem zu entwickeln.

ArgentinienEnergieprofil
368
Gesamtanlagen
70.2 GW
Gesamtkapazität
HydroGasCoalNuclear
Top-Brennstoffe
Nukleare Energieerzeugung: Technologie, Vor- und Nachteile sowie Zukunftsausblick

Die nukleare Energieerzeugung ist eine bedeutende Quelle für elektrische Energie, die durch Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt wird. Weltweit gibt es derzeit 243 Kernkraftwerke in 32 Ländern mit einer Gesamtinstallationskapazität von 534,0 GW. Die größten Betreiber sind die Vereinigten Staaten mit 68 Anlagen (130,7 GW), gefolgt von Japan (26 Anlagen, 72,8 GW), Frankreich (19 Anlagen, 63,1 GW), Südkorea (11 Anlagen, 49,8 GW) und China (14 Anlagen, 45,2 GW).

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